Ziegelhütte ist ein Gemeindeteil der Stadt Schillingsfürst im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Ziegelhütte liegt in der Gemarkung Schillingsfürst.

Geographie Der Weiler liegt über anderthalb Kilometer östlich der Stadtmitte von Schillingsfürst auf dem leicht nach Osten einfallenden Höhenrücken, der im Westen auf dem Sporn des Schillingsfürster Schlosses beginnt. Im Norden und im Süden rahmen Wälder seine Flur ein; der Hangwald im Norden entwässert über einen Oberlauf des Hagenbachs zur Altmühl. Östlich des Weilers entsteht der Erlbacher Mühlbach, der ebenfalls über die Altmühl, südwestlich des Weilers die Sulzach, die über die Wörnitz zur Donau entwässert.

Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Schorndorf (1,3 km östlich) bzw. die Staatsstraße 2246 kreuzend von da an als Kreisstraße AN 5 nach Schillingsfürst (1,3 km westlich).

Geschichte Ziegelhütte gehörte zum hohenlohischen Amt Schillingsfürst. 1804 gab es im Ort sechs Untertansfamilien. Der Feldbau und die Viehzucht galt zu dieser Zeit als vortrefflich.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 6, Sp. 533.

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Ziegelhütte dem Steuerdistrikt und der Munizipalgemeinde Schillingsfürst zugeordnet.

Baudenkmal Haus Nr. 5: Taufsteinbecken, frühes 16. Jahrhundert; im Garten

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 21 29 23 26 25 26 24 27 17 12 16HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“. 5 4 5 5 5 6 6 8Quelle

Religion Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Kilian (Schillingsfürst) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Kreuzerhöhung (Schillingsfürst) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ortsteil von Schillingsfürst Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach