Leipoldsberg ist ein Gemeindeteil der Stadt Schillingsfürst im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Leipoldsberg liegt in der Gemarkung Stilzendorf.
Geografie Der Weiler liegt am Erlbacher Mühlbach, einem rechten Zufluss der Altmühl. Leipoldsberg bildet eine geschlossene Siedlung mit dem nördlich gelegenen Schorndorf. Eine Gemeindeverbindungsstraße führen nach Ziegelhaus (1,2 km südlich) bzw. über Schorndorf zur Staatsstraße 2246 bei Altengreuth (0,8 km nordöstlich).
Geschichte Im 16-Punkte-Bericht des brandenburg-ansbachischen Amts Leutershausen aus dem Jahr 1681 wurden für Leipoldsberg 4 Mannschaften verzeichnet, die alle das Klosterverwalteramt Sulz als Grundherrn hatten. Das Hochgericht übte das Amt Leutershausen aus.Staatsarchiv Nürnberg, 16-Punkte-Berichte 22, 58. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 721.
Auch gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Leipoldsberg 4 Anwesen. Das Hochgericht übte weiterhin das Stadtvogteiamt Leutershausen aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und Grundherrschaft über die 4 Köblergüter hatte das Klosterverwalteramt Sulz.M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 882. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justizamt Leutershausen und Kammeramt Colmberg.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde der Leipoldsberg dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Stilzendorf zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. Januar 1972 nach Schillingsfürst eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 24 28 20 18 21 18 18 38 26 21 28HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 4 4 4 4 4 4 5 7Quelle
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Maria (Kloster Sulz) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Kreuzerhöhung (Schillingsfürst) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ortsteil von Schillingsfürst Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach