Paul Ernst Mentz (* 28. März 1869 in Marienwerder, Westpreußen; † nach 1920Das ergibt sich aus der Handschriften-Datenbank Kalliope, in der ein Kondolenzbrief Mentz’ zum Tod seines Doktorvaters Wilhelm Wundt verzeichnet ist (abgeschickt aus Frankenheim (Rhön) am 7. September 1920), siehe Weblinks.) war ein deutscher Psychologe und Philosoph.

Werdegang Mentz besuchte ab 1877 das Städtische Gymnasium in Danzig und ab 1886, da sein Vater als Ober-Postkassenbuchhalter nach Erfurt versetzt worden war, das dortige Königliche Gymnasium, an dem er 1888 sein Abitur machte.Die biografischen Angaben stammen aus der Nachschrift zu seiner Dissertation, die vom 2. März 1895 datiert.

In den folgenden fünfeinhalb Jahren studierte er in Berlin, München und Leipzig vor allem Philosophie und experimentelle Psychologie. 1895 promovierte er bei Wilhelm Wundt in Leipzig.Vgl. die Übersicht „Alle Dissertationen bei Wundt, chronologisch geordnet“. 1897/98 erfolgte seine Habilitation. Vom Sommersemester 1897 bis zum Sommersemester 1911 lehrte er, mit Unterbrechungen, an der Universität Leipzig.

Der rumänische Philosoph Constantin Rădulescu-Motru schilderte später, wie er durch Paul Mentz das Werk Nietzsches kennenlernte, und beschrieb seinen Kommilitonen wie folgt:

Werke Die Wirkung akustischer Sinnesreize auf Puls und Athmung. Eine experimentell-psychologische Untersuchung. Leipzig: Engelmann 1895. (Leipzig, Univ., Diss., 1895) Untersuchungen zur Psychophysik der Farbenempfindungen am Spectrum. Leipzig: Engelmann 1898. (Leipzig, Univ., Habil.-Schr., 1897)

Weblinks

Paul Mentz beim Kalliope-Verbund (eigene Briefe und Erwähnungen in Briefen anderer)

Einzelnachweise

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