Wohnbach ist ein Gemeindeteil der Stadt Schillingsfürst im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Wohnbach liegt in der Gemarkung Faulenberg.
Geografie Das Dorf liegt am Wohnbach, einem rechten Zufluss der Tauber. 0,5 km östlich des Ortes erheben sich der Vordere und Hintere Grasbühl, 1 km südwestlich liegt das Seefeld. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt über Schafhof zur Staatsstraße 2247 (1,7 km südlich) bzw. nach Neuweiler zur Kreisstraße AN 7 (1,2 km nördlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt zur St 2247 bei Bellershausen (1,7 km westlich) bzw. zur Obermühle (0,2 km östlich).
Geschichte Im Jahre 1804 gab es in dem Ort zehn Untertansfamilien. Grundherren waren das hohenlohische Amt Schillingsfürst (6) und die Reichsstadt Rothenburg (4).J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 6, Sp. 280.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Wohnbach dem Steuerdistrikt Bellershausen und der Ruralgemeinde Faulenberg zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. Januar 1977 nach Schillingsfürst eingemeindet.
Baudenkmal Haus Nr. 8: eingeschossiges Wohnstallhaus, Fachwerk, 1804, spätere Aufstockung
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 54 49 64 58 59 59 52 49 50 52 44HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840, 1852 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“. 11 10 10 11 11 11 11 14Quelle
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Bartholomäus (Diebach) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Laurentius (Bellershausen) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ort im Landkreis Ansbach Kategorie:Ortsteil von Schillingsfürst