Wildenhof ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Gebsattel im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Wildenhof liegt in der Gemarkung Kirnberg.

Geografie Durch den Weiler fließt der Wildenhofer Bach, ein rechter Zufluss des Kirnberger Mühlbachs, der wiederum ein rechter Zufluss der Tauber ist. Der Ort ist im Norden, Osten und Süden von bewaldeten Anhöhen umgeben. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Staatsstraße 2249 (0,7 km westlich), die nach Schönbronn (3,5 km südöstlich) bzw. nach Kirnberg verläuft (0,3 km nordwestlich).

Geschichte Ursprünglich war der Ort in Besitz der Ulrich von Wildenhof, der diesen 1383 an Hans Lösch übergab. In der Folgezeit wechselte oftmals der Besitzer, bis schließlich 1605 der Hof in Besitz von Rothenburger Privatleuten kam.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 6, Sp. 237f.

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Wildenhof dem Steuerdistrikt Gebsattel und der Ruralgemeinde Kirnberg zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Wildenhof am 1. Januar 1972 nach Gebsattel eingemeindet.

Baudenkmal Haus Nr. 1: Gewölbekeller und Wappenstein, 18. Jahrhundert; an stark verändertem Wohnhaus

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 17 15 17 30 28 18 26 25 27 22 20HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“. 4 5 6 5 5 6 6 5Quelle

Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Maria und Michael (Kirnberg) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Laurentius (Gebsattel) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Gebsattel) Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach