Lisapat (Liçapat, Licapat Lissapat, Lisabat) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Hatulia B (Gemeinde Ermera).
Geographie
mini|links|Die Grundschule in Lauraehou
Lisapat liegt im Nordosten des Verwaltungsamts Hatulia B. Nordwestlich liegt der Suco Urahou, westlich der Suco Mau-Ubo und südlich der Suco Fatubolo. Im Osten grenzt Lisapat an das Verwaltungsamt Ermera mit seinem Suco Ponilala und im Norden an das zur Gemeinde Liquiçá gehörende Verwaltungsamt Liquiçá mit seinem Suco Açumanu.Direcção-Geral de Estatística: Atlas der Gemeinde Ermera. Die Grenze zu Mau-Ubo bildet der Guotclua, bevor er Lisapat auf seinem Weg nach Norden durchquert. Fast an der gesamten Grenze zu Ponilala fließt der Lendeum, der aus dem Süden von Lisapat kommt. Beide Flüsse münden im Norden in den Gleno, der entlang der Nordgrenze nach Westen fließt. Die Flüsse gehören zum System des Lóis. Im Nordosten erhebt sich der Foho Lulilau (, ) und im Zentrum der Foho Pupulou (, ).PeakVisor: Foho Lulilau, abgerufen am 23. April 2026. Weiter im Süden steigt das Land über . Am Gleno reicht es nur unter oberhalb des Meeresspiegel.
Lisapat hat eine Fläche von 6,85 km² und teilt sich in sechs Aldeias Gaelema, Hatupae (Hatupa), Lauraehou (Laurae-Hou), Naumanaro (Naumanaru, Nounanaro), Tataeulo (Tataeulu) und Tidibessi (Tidibesse, Tidibesi, Tidin Besi). (portugiesisch; PDF; 323 kB) Tidibessi im Nordwesten kam erst nach der Gebietsreform 2015 von Mau-Ubo zu Lisapat.
Der Sitz des Sucos befindet sich in Lauraehou im Zentrum des Sucos. Nördlich liegen die Ortschaften Gaelema, Naumanaro und Tidibessi. Nach Süden gelangt man nach Rehun, Galanrobu, Raimuti, Hatupae, Tataeulo, Bematan und Hatuquerobo.
Grundschulen gibt es in Lauraehou, Tidibessi und Hatuquerobo. Die Kapelle São José Lisapat liegt in Rehun und der Friedhof Dalelan in Gaelema.
Einwohner Im Suco leben 3.312 Einwohner (2022), davon sind 1.725 Männer und 1.587 Frauen. Im Suco gibt es 507 Haushalte. Fast 53 % der Einwohner geben Tetum Prasa als ihre Muttersprache an. Über 46 % sprechen Mambai und eine kleine Minderheit Tokodede.Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Lisapat (tetum; PDF; 8,5 MB)
Geschichte
Während der Unruhen von 1999 operierten zwischen dem 27. Januar und September in der Region die pro-indonesischen Milizen Darah Merah, Aitarak und Pancasila zusammen mit dem indonesischen Militär gegen Befürworter der Unabhängigkeit Osttimors. Zwischen dem 10. und 14. Mai wurden Lisapat und andere Sucos in der Region überfallen. (PDF; 1,3 MB)
Bei einem Waldbrand am 2. und 3. Oktober 2019 kam es im Suco zu großen Zerstörungen.
Politik mini|Julio do Rosario Lemos (2016)
1952 war Sebastião Guterres Martins Chefe de Suco.Carlos Filipe Ximenes Belo: Os antigos reinos de Timor-Leste (Reys de Lorosay e Reys de Lorotoba, Coronéis e Datos), S. 133, Baucau: Tipografia Diocesana Baucau 2011.
Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Damião do Ceu da Cruz zum Chefe de Suco gewählt. Bei den Wahlen 2009 gewann Julio do Rosario Lemos und 2016 Nelson da Cruz Trindade. Bei den Wahlen 2023 wurde Armando Graca Martins gewählt.Gemeinde Ermera: POSTO ADMINISTRATIVO HATOLIA B, abgerufen am 27. Januar 2026.
Weblinks
(tetum; PDF; 8,5 MB) (tetum; PDF) Seeds of Life: Suco information sheets Hatulia (tetum)
Einzelnachweise
Kategorie:Suco in Hatulia B