Rödersdorf ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Gebsattel im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Rödersdorf liegt in der Gemarkung Gebsattel.
Geographie Einen halben Kilometer südwestlich des Dorfs befindet sich der Teufelsstein (). Im Ort entspringt der Rödersdorfer Graben. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Faulenberg zur Kreisstraße AN 7 (2,6 km südlich) bzw. zur AN 33 bei Gebsattel (2,5 km nordwestlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt nach Pleikartshof (0,8 km östlich).
Geschichte Im Geographischen Lexikon von 1801 wird der Ort folgendermaßen beschrieben: „Rödersdorf, Rothenburgischer Weiler, anderthalb Stunden von der Stadt innerhalb der Landheeg gegen Leutershausen gelegen, von 13 Gemeindrechten. Der Ort war ehedessen nach Kirnberg, jetzt ist er nach Gebsattel eingepfarrt. Die Gefälle (jura stolae) theilen daher noch heutiges Tags der Pfarrer von Gebsattel und der lutherische von Kürnberg miteinander. Die Lehensherrschaft ist Comburg. Schutz, Schirm und Fraisch hat Rothenburg.“J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 4, Sp. 546.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Rödersdorf dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Gebsattel zugewiesen.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 50 54 60 63 66 53 61 70 51 53 70HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 11 11 12 12 12 12 12 15Quelle
Religion Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Laurentius (Gebsattel) gepfarrt. Die Protestanten sind nach St. Maria und Michael (Kirnberg) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ort im Landkreis Ansbach Kategorie:Geographie (Gebsattel)