mini|Bertold Wiesner (1948) Berthold Paul Wiesner (* 24. Juli 1901 in Marchegg, Österreich-Ungarn; † 7. Januar 1972) war ein Biologe, Physiologe und Sexualforscher. Er war an der Prägung und Verwendung des Begriffs "Psi" (Ψ) als Oberbegriff für paranormale Phänomene (Psi-Phänomen) beteiligt. Als Samenspender für eine Klinik, in der künstliche Befruchtungen vorgenommen wurden, ist er möglicherweise der kinderreichste Mann der Welt.
Leben und Wirken Wiesner war mit Anna Gmeyner verheiratet, mit der zusammen er seine einzige eheliche Tochter Eva Ibbotson hatte.Geburtsanzeige der Tochter 1926 wanderte das Ehepaar nach Schottland aus, wo Wiesner am Animal Breeding Research Department an der Universität von Edinburgh arbeitete. 1928 trennte sich das Ehepaar. Er gilt als wegweisender Forscher in der Diagnose von Schwangerschaften. 1929 wurde er zum Mitglied (Fellow) der Royal Society of Edinburgh gewählt. 1934 erhielt er die britische Staatsbürgerschaft. Etwa zwischen 1940 und 1960 betrieb Wiesners Partnerin Mary BartonLaut Documentary Reviews hatte diese eine Tochter namens Wendy, von der unklar ist, ob sie von Wiesner abstammt. eine Fruchtbarkeitsklinik in der Londoner Harley Street, in der verheiratete Frauen mit unfruchtbaren Männern Spendersamen erhielten.Artikel in der Daily Mail Da Wiesner den meisten Samen für die Fruchtbarkeitsklinik selbst gespendet haben soll, soll er nach groben Schätzungen ca. 600 weitere biologische Nachkommen haben. Zu seinen Abkömmlingen gehört der Dokumentarfilmer Barry Stevens.
Werke Eugen Steinach, H. Heinlein, B. P. Wiesner, Auslösung des Sexualzyklus, Entwicklung der Geschlechtsmerkmale, reaktivierende Wirkung auf den senilen weiblichen Organismus durch Ovar- und Placentaextrakte, in: Pflügers Archiv, 1925 Berthold Paul Wiesner, Das Problem der Verjüngung, Ullstein 1927 B. P. Wiesner und L. Mirskaia, On the Endocrine Basis of Mating in the Mouse, University of Edinburgh 1930 (PDF; 835 kB) B. P. Wiesner, Sex, London 1936 Mary Barton, Kenneth Walker und B. P. Wiesner, Artificial Insemination, in: British Medical Journal 1, 1945, S. 40–43 B. P. Wiesner, Biological Dangers from Atomic Fission, in: The Lancet, Volume 247, Issue 6384, S. 33, 5. Januar 1946 Cedric Lane-Roberts, Albert Sharman, Kenneth Walker, B. P. Wiesner und Mary Barton, Sterility and Impaired Fertility: Pathogenesis, Investigation and Treatment, Paul B. Hoeber 1948
Einzelnachweise
Kategorie:Biologe Kategorie:Sexualwissenschaftler Kategorie:Mitglied der Royal Society of Edinburgh Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1901 Kategorie:Gestorben 1972 Kategorie:Mann