Bar 25 – Tage außerhalb der Zeit ist ein deutscher Dokumentarfilm aus dem Jahr 2012. Er beschäftigt sich mit dem Lebensgefühl rund um die Bar 25, einem ehemaligen Berliner Techno-Club und begleitet die Macher und ihre Gäste von der Eröffnung im Jahr 2004 bis zur Schließung 2010. Der Film, dessen Postproduktion mittels Crowdfunding finanziert wurde,, SPEX N°338 vom 6. Dezember 2012. lief am 3. Mai 2012 in deutschen Kinos an.Berliner Clubszene schwelgt in Nostalgie focus.de, 15. März 2012.
Inhalt Eingerahmt von Zitaten weltbekannter, non-konformistischer Schriftsteller (Oscar Wilde, Mark Twain, Hunter S. Thompson etc.) werden kurze Statements der 13 Bewohner und Betreiber des Bar 25 eingefangen. Man erfährt über ihr Leben in den Bauwägen und Holzhütten, über den Aufbau des Areals aus Abfallholz, Besprechungen im Team und Partyvorbereitungen. Man zeigt Impressionen der feiernden Menschenmenge, DJs, Aktionskünstler und die zum Einsatz kommenden Konfetti-, Schaum- und Nebelmaschinen sowie eine kurze Konzertsequenz der Gruppe Bonaparte.
Als die Schließung des Clubs droht, begeben sich zwei Akteure der Bar zu einer Veranstaltung von Klaus Wowereit und wollen mit einer überdimensionierten Postkarte den kulturellen Wert der Lokalität hinweisen. Wowereit erklärt hierbei, dass die Sache hier kompliziert sei. Beim Berliner Landgericht konnte noch einmal eine Verlängerung erstritten werden. Obwohl der Club nur noch wenige Monate zu existieren hatte, wurde eifrig an neuen Holzgebäuden gewerkelt. Die letzte Party wird mit einem Rückwärts-Countdown beendet, eine Sirene erschallt und Tränen fließen.
Zum Schluss wird auf dem mittlerweile zurückgebauten Areal eine letzte Gedenkveranstaltung mit Kerzen und Lagerfeuern abgehalten.
Kritik
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Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2012 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Dokumentarfilm