mini|St. Veit mini|Pfarrhaus
Oberoestheim ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Diebach im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Zum Gemeindeteil zählt die Einöde Brexelhof. Oberoestheim liegt in der Gemarkung Oestheim.
Geografie Das Pfarrdorf liegt am Östheimer Mühlbach, einem rechten Zufluss der Tauber. Im Südosten grenzt das Flurgebiet Hirtenflecken an, im Südwesten das Fuchsloch. 0,5 km nordöstlich liegt das Poppenfeld. Im Südosten hinter den Flurgebieten gibt es Erhebungen der Schillingsfürst-Wettringer Hardt, die Teil der Frankenhöhe ist. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Unteroestheim (1 km nördlich) bzw. zur Staatsstraße 2419 (1,2 km südlich), eine weitere führt am Brexelhof vorbei die St 2419 kreuzend nach Untergailnau (2 km südwestlich). Bei der St 2419 gibt es einen Straßenaufschluss, der als Geotop ausgezeichnet ist.
Geschichte 1801 hatte der Ort 42 Haushalte, von denen 31 der Reichsstadt Rothenburg und 11 Brandenburg-Ansbach untertan waren.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 4, Sp. 209.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Oberoestheim dem Steuerdistrikt Gailnau zugewiesen. Wenig später war es Teil der neu gebildeten Ruralgemeinde Oestheim. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. Mai 1978 nach Diebach eingemeindet.
Baudenkmäler In Oberoestheim gibt es sechs Baudenkmäler: Feuchtwanger Straße 12: Eingeschossiges Wohnstallhaus, frühes 19. Jahrhundert, aufgestockter Stuben- und Tennenteil Feuchtwanger Straße 35: Scheune mit Halbwalm und Fachwerk, 18. Jahrhundert Kirchplatz 4: Ehemaliges Schulhaus, zweigeschossiger, verputzter Walmdachbau, 1837; Ummauerung Kirchplatz 6: Evang.-luth. Pfarrkirche St. Veit, neuromanische Saalkirche, 1835/38; mit Ausstattung; zugehörig Friedhof, mit der Kirche symmetrisch verbundene ummauerte Anlage, 1835/38, mit Grabsteinen Kirchplatz 8: Pfarrhaus, zweigeschossiger, verputzter Walmdachbau, 1835/38; Ummauerung Obere Bachgasse 2: Bauernhof; eingeschossiges Wohnstallhaus, Fachwerkgiebel, 17./18. Jahrhundert; zugehörige Fachwerkscheune.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 368 271 415 260 301 294 280 351 270 252 241HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1885 bis 1987 als Wohngebäude. 80 57 60 57 55 57 58 62 Quelle
Religion Der Ort ist Sitz der Pfarrei St. Veit und seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Laurentius (Bellershausen) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ort im Landkreis Ansbach Kategorie:Geographie (Diebach) Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)