Biberau war eine Gemeinde im Landkreis Hildburghausen in Thüringen.

Geschichte

Folgende vier Ortsteile wurden 1952 in der Gemeinde Biberau vereint: Lichtenau (1595/96), Engenstein (1311), Biberschlag (1330–1340) und Tellerhammer (1593). (In Klammer=urkundliche Ersterwähnung)Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch: Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S 164, 69, 32 und 283. Biberau wurde am 14. April 1994 aufgelöst und in die Gemeinde Schleusegrund eingegliedert.

In Biberschlag befand sich zu DDR-Zeit das FDGB-Kulturhaus „Robert Stamm“.

Lage miniatur|Übersichtskarte 2 zu den südöstlichen Ortsteilen von Schleusegrund Biberau liegt an der Kreisstraße 523 im Bibergrund, der mit Wiesen versehen oder bewaldet ist. Die ehemalige Bundesstraße 4 und die Bundesautobahn 73 erschließen das Umland verkehrsmäßig. Bis Anfang der 1970er Jahre bestand im Ortsteil Lichtenau Anschluss an die Schmalspurbahn Eisfeld–Schönbrunn.

Sport Im Roßbachtal bei Biberau befinden sich drei Skisprungschanzen, die vom SV Biberau e.V. betreut werden. Die Anlage nahm im Jahr 2022 bei einem Brand schweren Schaden.Brand zerstört Schanzen in Biberau-Biberschlag auf skisprungschanzen.com vom 14. Juni 2022, abgerufen am 15. Januar 2023.

Weblinks

Seite über Biberau auf der Website der Gemeinde Schleusegrund

Einzelnachweise

Literatur

Kategorie:Ort im Landkreis Hildburghausen Kategorie:Geographie (Schleusegrund) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Hildburghausen) Kategorie:Ersterwähnung 1330 Kategorie:Gemeindeauflösung 1994