Obergailnau ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Wettringen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Obergailnau liegt in der Gemarkung Gailnau.

Geografie Der Weiler liegt auf der Schillingsfürst-Wettringer Hardt, die Teil der Frankenhöhe ist. Circa einen halben Kilometer südlich des Ortes befindet sich der Gailnauer Berg (), 1 km nordöstlich der Wölfleinsberg (). Im Westen grenzt das Flurgebiet Vorderer Grund an. Beim Gailnauer Berg gibt es einen Hangrutsch, der als Geotop und als Naturdenkmal geschützt ist. Des Weiteren gibt es einen Feldahorn und eine Lärche, die als Naturdenkmäler ausgezeichnet sind. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Untergailnau (0,8 km nordwestlich) bzw. nach Harlang zur Kreisstraße AN 16 (2 km südlich).

Geschichte Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Obergailnau dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Gailnau zugewiesen. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. Mai 1978 nach Wettringen eingemeindet.

Knapp südlich des Ortes liegt auf einem Bergkegel eine abgegangene mittelalterliche Höhenburg, in einer Karte des 19. Jh. noch als „Feste“ bezeichnet.

Baudenkmal Ruhbank, 2. Hälfte 19. Jahrhundert, gestiftet für Kardinal Gustav Adolf Prinz zu Hohenlohe-Schillingsfürst.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 14 22 24 20 21 16 15 22 16 10 9HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“. 1 3 3 3 3 4 4 3Quelle

Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Alban (Untergailnau) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Kreuzerhöhung (Schillingsfürst) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Wettringen, Mittelfranken) Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach