Der Fall von Kehl ereignete sich am 9. Januar 1797. Die Belagerung der Festung Kehl in Kehl, heute Baden-Württemberg, dauerte von Oktober 1796 bis Januar 1797. Sie war ein äußerst schwieriges militärisches Manöver. Obwohl ein Ausfall der Besatzung fast zur Umschließung der Belagerer geführt hätte, kapitulierten die Verteidiger und zogen sich am 9. Januar 1797 über den Rhein nach Straßburg zurück.

Ablauf Um die Unternehmungen des Jahres 1797 zu sichern, befasste sich Karl Aloys zu Fürstenberg mit der Eroberung des von den Franzosen noch besetzten Forts Kehl, und der Brückenschanze bei Hüningen. Doch die Belagerung von Kehl nahm einen langsamen Gang, weil die kalte Witterung die Belagerer behinderte, während die Belagerten sich der Kälte nicht ausliefern mussten. Auch konnten die Belagerten in der Verteidigung von Kehl die Arsenale von Straßburg nutzen und jederzeit Verstärkung heranführen. Daher mussten die Rheinbrücken zwischen Kehl und Straßburg zerstört werden, was für die damalige Artillerie ein äußerst schwieriges Unterfangen darstellte. Erst nach einem mehr als zweimonatigen Widerstand kapitulierte Kehl.

Am 1. Februar 1797 kapitulierte die Brückenschanze von Hüningen. Damit standen von Basel bis an die Sieg keine französischen Truppen mehr auf dem rechten Rheinufer.

Historische Abbildungen von Hüningen

Weblinks

Literatur

Einzelnachweise Smith: Napoleonic Wars Data Book. Greenhill books, Connecticut, 1996, S. 111, S. 131.

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