Waldhausen ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Wörnitz im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Waldhausen liegt in der Gemarkung Wörnitz.

Geografie Das Dorf liegt am Waldhausener Mühlbach, einem rechten Zufluss der Wörnitz. Der Teil links des Waldhäuser Mühlbachs wird auch Großwaldhausen genannt, der Teil rechts des Baches Kleinwaldhausen. Im Nordosten grenzt das Wörnitzfeld an. Die Kreisstraße AN 4 führt nach Ulrichshausen (1,6 km nördlich) bzw. nach Bottenweiler zur Kreisstraße AN 5 (1,2 km westlich). Gemeindeverbindungsstraßen führen zur AN 5 bei Rothof (1,4 km nordwestlich) und nach Zischendorf (1,1 km südöstlich).

Geschichte Waldhausen lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. 1732 bestand der Ort aus 11 Anwesen und einem Hirtenhaus und einer öden Kapelle. Grundherren waren der Deutsche Orden (1 Anwesen mit Wirtschaft, 1 Anwesen), die Reichsstadt Dinkelsbühl (6 Anwesen), die Reichsstadt Rothenburg (3 Anwesen).Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Waldhausen (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de). Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es 7 Anwesen, von denen 4 dem Deutschen Orden und 3 der Reichsstadt Rothenburg untertan waren.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 6, Sp. 85. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Waldhausen dem Steuerdistrikt Wildenholz und der Ruralgemeinde Bottenweiler zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Waldhausen am 1. November 1971 nach Wörnitz eingemeindet.

Ehemalige Baudenkmäler Haus Nr. 6: Wohnstallhaus mit Fachwerkwohnteil im Obergeschoss, bez. 1722. Haus Nr. 14: Krüppelwalmdachbau mit Fachwerkobergeschoss, 1692.

Einwohnerentwicklung Einwohner Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2016Großwaldhausen 54 54 56 56 51 50 51 39 33 Kleinwaldhausen 28 28 38 40 30 30 36 29 27 Gesamt 72 82 82 94 96 81 80 87 68 60 51 37

Wohngebäude Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2016Großwaldhausen 8 10 9 8 8 8 Kleinwaldhausen 4 6 6 6 6 5 Gesamt 16 12 16 15 14 14 13 13 Quelle

Religion Groß- und Kleinwaldhausen sind seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt. Kleinwaldhausen ist nach St. Jakobus (Wildenholz) gepfarrt, Großwaldhausen nach St. Gallus (Erzberg). Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Kreuzerhöhung (Schillingsfürst) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ort im Landkreis Ansbach Kategorie:Ortsteil von Wörnitz