Die Aufstiegsrunde zur DDR-Oberliga war ein bis 1984 am Ende der regulären Saison stattfindender Wettbewerb um die Aufsteiger in die DDR-Fußballoberliga zu bestimmen. Spielbetrieb Die Oberliga-Aufstiegsrunde wurde in der dreizehnjährigen Zeit ihres Bestehens durch die DFV-Fußballbeschlüsse von 1970 und 1983 im Jahr 1971 eingeführt und 1984 wieder abgeschafft. In ihr spielten alle Staffelsieger der fünfgleisigen DDR-Liga um den Oberliga-Aufstieg. Die zweiten Mannschaften der SG Dynamo Dresden, BFC Dynamo, HFC Chemie und FC Carl Zeiss Jena wurden nach ihren Staffelsiegen für die Aufstiegsrunde nicht zugelassen, der jeweils Zweitplatzierte rückte für die Zweitvertretungen nach.

Die beiden Aufsteiger wurden im Anschluss der abgeschlossenen Zweitligasaison in einer Runde mit vier Heim- bzw. Auswärtsspielen ermittelt. Die BSG Chemie Leipzig war mit vier Aufstiegen innerhalb der Aufstiegsrunde der erfolgreichste Rückkehrer zur Oberliga, Chemie Böhlen, Stahl Riesa, Hansa Rostock und Energie Cottbus konnten sich insgesamt dreimal durchsetzen, der 1. FC Union Berlin zweimal. Die BSG Wismut Gera scheiterte in der Aufstiegsrunde bei insgesamt fünf Teilnahmen mit viermal am häufigsten.

Abschlusstabellen der Oberliga-Aufstiegsrunden von 1971/72 bis 1983/84

Siehe auch Aufstiegsrunde zur DDR-Liga

Quellen Neue Fußballwoche (fuwo) Sportverlag Berlin,

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