Dattelhof ist ein Gemeindeteil des Marktes Dürrwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Dattelhof liegt in der Gemarkung Haslach.
Geografie Die Einöde bildet mit dem südlich gelegenen Haslach eine geschlossene Siedlung. Der Ort liegt am Hofwiesbach, der etwas weiter nordöstlich als rechter Zufluss in das Hühnerbächlein mündet, der seinerseits ein rechter Zufluss der Sulzach ist.
Geschichte Die Fraisch war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Wassertrüdingen und dem oettingen-spielbergischen Oberamt Dürrwangen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es eine Untertansfamilie, die auf dem Hofgütlein saß. Grundherr des Anwesens war das Obervogteiamt Dinkelsbühl des Deutschen Ordens.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 403.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 577. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Wassertrüdingen.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 563.
Infolge des Gemeindeedikts wurde Dattelhof 1809 dem Steuerdistrikt Dürrwangen und der Ruralgemeinde Halsbach zugeordnet. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde dieser in die neu gebildete Ruralgemeinde Haslach umgemeindet.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 537. Am 1. Mai 1978 wurde Dattelhof im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Dürrwangen eingegliedert.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 1995 2005 2011 2017 Einwohner 6 5 5 6 5 5 6 5 5 3 5 5 5HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“. 1 1 1 1 1 1 1 Quelle
Religion Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Peter und Paul (Halsbach) gepfarrt. Die Protestanten sind nach Zur Lieben Frau (Dorfkemmathen) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Dürrwangen) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Ansbach