Zumberg ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Zumberg liegt in der Gemarkung Heilbronn.
Geographie Südlich des Dorfes fließt der Legerbach, der eine Kette von Weihern speist und in Heilbronn als linker Zufluss in den Aichabach (im Unterlauf Schönbach genannt) mündet, der wiederum ein linker Zufluss der Sulzach ist. 0,5 km nordöstlich liegt das Mühlfeld, 0,75 km östlich die Stockäcker. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Heilbronn zur Staatsstraße 2222 (1 km südwestlich) bzw. am Wiegelshof vorbei nach Oberahorn (2,2 km nordöstlich).
Geschichte Der Ortsname leitet sich von der Kapelle „Maria zum Berg“ ab, die einstmals dort stand. Am 2. Juni 1409 vertauschte das Feuchtwanger Stift sein dortiges Gut gegen zwei Güter in Unterahorn, die dem Dinkelsbühler Bürger Heinz Jakob gehörten.Zumberg auf der Website geschichte-feuchtwangen.de
Zumberg lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 bestand der Ort aus 15 Anwesen, 1 Hirtenhaus und 1 öden Kapelle. Grundherren waren feuchtwangische Ämter (15 Anwesen; Stiftsverwalteramt Feuchtwangen: 3 Halbhöflein, 2 Gütlein; Stadtvogteiamt Feuchtwangen: 1 Halbhof, 2 Gütlein; Klosterverwalteramt Sulz: 1 Gütlein; Vogtamt Schopfloch: 1 Hof, 1 Halbhof, 2 Gütlein), das Spital der Reichsstadt Dinkelsbühl (1 Gütlein) und das Rittergut Thürnhofen (1 Gütlein).Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Zumberg (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de). Von 1797 bis 1808 gehörte der Ort zum Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen. Die Zahl der Anwesen blieb unverändert.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 6, Sp. 541.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Zumberg dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Heilbronn zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Zumberg am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 95 91 91 97 78 89 88 107 96 111 108HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 17 18 17 16 15 18 18 25Quelle
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Feuchtwangen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ort im Landkreis Ansbach Kategorie:Geographie (Feuchtwangen)