UC 2 war ein dieselelektrisches U-Boot des Typs UC I (Projekt 34) der deutschen Kaiserlichen Marine, das im Ersten Weltkrieg zum Einsatz kam. Es gehörte zur Serie UC 1, der ersten speziell als Minenleger konstruierten Klasse von U-Booten in Deutschland. UC 2 ging während seiner zweiten Feindfahrt am 2. Juli 1915 verloren.
Geschichte UC 2 wurde von der Hamburger Vulkanwerft gebaut. Das Boot mit der Baunummer 46 lief dort am 12. Mai 1915 vom Stapel. Bereits fünf Tage später, am 17. Mai 1915, konnte UC 2 in Dienst gestellt werden. Erster und einziger Kommandant war Oberleutnant zur See Karl Mey. Wie die meisten Boote seiner Klasse war UC 2 der U-Flottille Flandern als Teil des Marinekorps Flandern unterstellt und kam von Zeebrügge aus zum Einsatz.Herzog: Deutsche U-Boote. S. 139f.
Auf seiner zweiten Feindfahrt ging UC 2 am 2. Juli 1915 im Seegebiet vor Great Yarmouth auf der Position verloren. Das unter Wasser befindliche Boot wurde vom Dampfschiff Cottingham gerammt und daraufhin mit Schleppnetzen gesucht. Gegen 21.40 Uhr kam es zur Explosion einer von UC 2 gelegten Mine.Herzog: Deutsche U-Boote. S. 96. Am Folgetag wurde das Wrack des Bootes von einem britischen Taucher entdeckt. Es blieb unklar, ob UC 2 erst durch den Rammstoß der Cottingham versenkt wurde oder zuvor auf eine eigene Mine lief und bereits zerstört auf Grund lag. Beim Untergang von UC 2 starb die gesamte 15-köpfige Besatzung. Während seiner zwei Unternehmungen war das Boot ohne Erfolg geblieben.Herzog: Deutsche U-Boote. S. 74.
Das Wrack von UC 2 wurde im Laufe des Jahres 1915 durch die Briten gehoben. In der Folge wurde es auf der Themse und verschiedenen anderen Orten öffentlich zur Schau gestellt und schließlich abgewrackt.
Literatur
Weblinks UC 2 auf uboat.net (englisch)
Fußnoten Gröner: Die deutschen Kriegsschiffe. S. 57. Kemp: U-Boot-Verluste. S. 13.
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