Die DOS , abgekürzt DPMS, ist eine Gruppe von Diensten des DOS-Speichermanagers, über die geringfügig modifizierte DOS-Gerätetreiber, -TSR-Programme und -Anwendungen entweder wie gehabt im Konventionellen Speicher laufen oder aber in den Erweiterten Speicher (XMS) verschoben und dort im 16-Bit- oder 32-Bit- (ab dem 80286 bzw. 80386 und dazu kompatiblen x86-Prozessoren) ausgeführt werden können. Zur Kommunikation mit der konventionellen DOS-Umgebung verbleibt ein kleiner Teil des Programmcodes im -Adressraum.

Geschichte und Verwendung Ursprünglich von Novell für das von Digital Research erworbene DR DOS in Version 7 – „Novell DOS 7“ – entwickelt, wird DPMS auch nach dem Verkauf an Caldera in allen späteren Versionen von DR-DOS und von Treibern und Diensten wie , , , dem sowie manchen Ausgaben von , und unterstützt.

Aber auch in IBM PC DOS ab Version 7.0 findet sich DPMS, sowie bei verschiedenen Programmen von Drittanbietern wie Stacs Stacker ab Version 4.0, einigen PCMCIA-Treiberstapeln und DIVA-CAPI-Treibern. Kompatibel mit DOS und DOS-basiertem Windows (bis Windows 3.x und Windows 9x) wird es z. B. auch von Helix und Logitech-Maustreibern unterstützt.

Siehe auch DOS Protected Mode Interface

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:DOS-Betriebssystemkomponente