Löschenmühle ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Löschenmühle liegt in der Gemarkung Aichau.

Geografie Die Einöde liegt in einer östlichen Ausbauchung des Feuchtwanger Stadtgebietes im Bereich der Mündung des Tenscherbachs in den nach Osten und von rechts zur Wieseth fließenden Ahornbach. Am Westrand des Anwesens mit nur einer Hausnummer, aber einem halben Dutzend Nebengebäuden liegt ein vom Ahornbach-Hauptarm gespeister Mühlteich mit einer Größe von 5 Ar, in den auch ein Nebenarm des Tenscherbachs einläuft, während dessen Hauptarm reichlich hundert Meter nach der Löschenmühle mündet. Ein tieferliegender Nebenzweig des Ahornbachs zieht am Südrand des Ortes vorbei in der Talmitte. Nordöstlich der Löschenmühle steht auf dem linken Talhang der sich noch weit bachabwärts ins Gebiet der Nachbarstadt Herrieden ziehende Wald Zescherberg, am südlichen Hang das kleinere Mühlholz.

Naturräumlich zählt die Umgebung zum Mittelfränkischen Becken,Franz Tichy: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 163 Nürnberg. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1973. → Online-Karte (PDF; 4,0 MB) worin der Ort auf bis zum Gipskeuper eingetieften Talgrund steht.

Eine Gemeindeverbindungsstraße führt über die Jakobsmühle nach Unterahorn zur Kreisstraße AN 52 (1,2 km westlich). Wirtschaftswege führen nach Aichau (0,8 km nördlich), nach Lölldorf (1,4 km südöstlich) und nach Leichsenhof (0,9 km südlich).

Geschichte Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen. Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Löschenmühle dem Steuerdistrikt Heilbronn und der Ruralgemeinde Aichau zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Löschenmühle am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 6 7 15 6 9 6 6 8 4 4 4HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 1 1 2 2 1 1 1 1 Quelle

Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Feuchtwangen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Feuchtwangen) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Ansbach Kategorie:Wassermühle im Landkreis Ansbach Kategorie:Bauwerk in Feuchtwangen Kategorie:Mühle in Europa