Lichtenau () ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Lichtenau liegt in der Gemarkung Heilbronn.
Geographie Beim Dorf entspringt der Klingenbach, ein linker Zufluss des Schönbachs, der wiederum ein linker Zufluss der Sulzach ist. Im Nordwesten liegt das Flurgebiet Schäferslacken, im Süden erhebt sich der Vogelbuck (). Im Osten grenzen die Waldgebiete Großes Holz und Obere Haid an. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Dentlein am Forst zur Kreisstraße AN 52 (2,7 km östlich) bzw. zur Staatsstraße 2222 (0,6 km nördlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt nach Metzlesberg (1,4 km westlich).
Geschichte Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort am 27. Februar 1397 als „Liehtnow by Füchtwang“.Lichtenau auf der Website geschichte-feuchtwangen.de
Lichtenau lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 bestand der Ort aus drei Gütlein. Die Grundherrschaft über diese Anwesen hatte das Stiftsverwalteramt Feuchtwangen inne.Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Lichtenau (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de). An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 346. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Lichtenau dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Heilbronn zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Lichtenau am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 43 49 49 72 61 71 72 104 61 73 65HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 10 12 13 14 14 14 13 18Quelle
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Feuchtwangen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ort im Landkreis Ansbach Kategorie:Geographie (Feuchtwangen) Kategorie:Ersterwähnung 1397