Ducurai (Dukurai) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Letefoho (Gemeinde Ermera).

Geographie

mini|links|Beim Sitz des Sucos in Sabelo mini|links|Die Christusstatue auf dem Kailitlau und Gipfelkreuze in Letefoho

Der Suco Ducurai liegt im Zentrum des Verwaltungsamtes Letefoho. Im Norden grenzt er an die Sucos Eraulo und Goulolo, im Westen an den Suco Haupu, im Süden an den Suco Catrai Caraic und im Osten an den Suco Assui-Lauque.Direcção-Geral de Estatística: Atlas der Gemeinde Ermera. Mit Assui-Lauque wurde erst am 1. Oktober 2023 der gesamte Osten und damit etwa die Hälfte der bisherigen Fläche von 10,48 km² von Ducurai als eigener Suco abgetrennt., abgerufen am 5. Dezember 2023. Vor der Gebietsreform 2015 hatte Ducurai eine Fläche von 29,72 km². (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)

Die Grenze zu Catrai Caraic bildet der Fluss Ladibau. In ihn mündet der aus Assui-Lauque kommende Pusulu, der mit dem Tehate einen Zufluss aus Ducurai hat. Die Flüsse gehören zum System des Lóis. Zum Suco Ducurai gehören die acht Aldeias Laclo, Lebudu (Leobudu), Lebululi, Manusae, Raerema, Renomata (Remunata, Renumata), Rotutu und Sabelo (Sabelu).Jornal da República: Diploma Ministerial n.° 16/2017, mit Korrekturen vom 9. Mai 2017, abgerufen am 12. März 2019.

Der Ort Rotutu liegt im Westen des Sucos. In der Aldeia Sabelo befinden sich die Dörfer Saheun und Maukukama, weiter nordöstlich die Orte Manusae und Laclo in den gleichnamigen Aldeia. Südlich liegt in Laclo noch das Dorf Leobessi. Weit ausgedehnt ist im Nordosten das Dorf Lebululi. Im Osten befinden sich die Dörfer Lebudu und Leguduria und im Süden die Dörfer Renomata, Kadorema und Raerema.

Die Verwaltungsamtshauptstadt Letefoho liegt knapp außerhalb Ducurais im Suco Haupu. Zu ihr führen Überlandstraßen aus Gleno im Norden und Atsabe im Süden. Durch den Norden Ducurais führt eine Straße in Richtung Ainaro. Der Sitz des Sucos befindet sich im Norden der Aldeia Sabelo bei der Kirche. Im Süden der Aldeia Rotutu steht der Cristo Rei von Letefoho, eine 14 Meter hohe Jesusstatue auf dem Kailitlau (, ).Gemeinde Ermera: Potensia Turismu Religiozo Cristu Liurai Kailitlau, abgerufen am 4. August 2026. Grundschulen stehen in Lebudu und Lebululi.

Einwohner mini|links|Musizierende Einwohner von Ducurai

2015 lebten in den heute zu Ducurai gehörenden Aldeias 2.180 Einwohner. In dem damals zu Ducurai gehörenden Gebiet gaben 2010 über 88 % der Einwohner Mambai als ihre Muttersprache an. Über 12 % sprachen Tetum Prasa, Minderheiten Kemak oder Rahesuk.Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Ducurai (tetum; PDF; 8,5 MB)

Geschichte

Im August 1975 kam es zum Bürgerkrieges zwischen der UDT und der FRETILIN. In Ducurai kam es bereits in den ersten Tagen zu einem gewaltsamen Zusammenstoß zwischen den beiden Parteien, bei dem ein Zivilist namens Mau Bere Mencoi getötet wurde.„Chapter 7.2 Unlawful Killings and Enforced Disappearances“, S. 19, (PDF; 2,3 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)

Politik mini|hochkant|Ducurai

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Rui Alberto Soares zum Chefe de Suco gewählt und 2009 in seinem Amt bestätigt. Bei den Wahlen 2016 gewann Adolmando da Costa R. Exposto.

Weblinks

Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Ducurai (tetum; PDF; 8,5 MB) Ergebnisse des Zensus 2015 für den Suco Ducurai (tetum; PDF) Seeds of Life: Suco information sheets Letefoho (tetum)

Einzelnachweise

Kategorie:Suco in Ermera (Gemeinde) Kategorie:Letefoho (Verwaltungsamt)