Krebshof ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Krebshof liegt in der Gemarkung Banzenweiler.
Geografie Die Einöde liegt in Nachbarschaft mit der unmittelbar südlich gelegenen Unterrothmühle am rechten Ufer der Sulzach. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Staatsstraße 1066 bei Feuchtwangen (0,3 km südlich) bzw. die Bundesstraße 25 kreuzend und an Weiler am See vorbei nach Unterransbach (1,5 km nordwestlich).
Geschichte Der Ort wurde erstmals in einer Urkunde vom 7. Mai 1378 als „Riepachshof“ erwähnt. In der Urkunde wurde bestätigt, dass der Feuchtwangener Bürger Albrecht Tucher seinen Hof an das Stift Feuchtwangen verkauft hatte. Späterhin wurde der Ort nach den nachfolgenden Besitzern Krebs benannt.Krebshof auf der Website geschichte-feuchtwangen.de
Krebshof lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Der Hof hatte das Stiftsverwalteramt Feuchtwangen als Grundherrn.Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Krebshof (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de). An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 209. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Krebshof dem Steuerdistrikt Breitenau und der Ruralgemeinde Banzenweiler zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Krebshof am 1. Juli 1971 nach Feuchtwangen eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 9 5 25 10 7 13 13 7 5 8 16HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 1 2 2 3 2 1 1 2 Quelle
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Feuchtwangen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Feuchtwangen) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Ansbach Kategorie:Ersterwähnung 1378 Kategorie:Ort an der Sulzach