Kermaria-Sulard (bretonisch Kervaria-Sular) ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Côtes-d’Armor in der Region Bretagne. Sie gehört zum Arrondissement Lannion und zum Kanton Perros-Guirec. Die Einwohner werden Kermarianais(es) genannt.

Geographie Die Gemeinde liegt knapp im Hinterland der Atlantikküste, die in diesem Abschnitt Côte de Granit Rose genannt wird, rund acht Kilometer nordöstlich von Lannion. Nachbargemeinden von Kermaria-Sulard sind: Trélévern im Norden, Camlez im Osten, Coatréven im Südosten, Trézény im Süden, Rospez im Südwesten und Louannec im Nordwesten. Kermaria-Sulard liegt etwa 53 Kilometer nordwestlich von Saint-Brieuc im Nordwesten des Départements Côtes-d’Armor.

Verkehrsanbindung Die Gemeinde liegt abseits überregionaler Verkehrswege. Die lokale Verkehrsanbindung erfolgt durch die Départementsstraßen D6 (Louannec-Coatréven), D31 (Lannion-Penvénan) und D73 (Rospez-Trélévern).

Geschichte Der Ort wurde erstmals im Jahr 1330 als Ville Beate Marie Insuler beim Prozess der Heiligsprechung von Saint Yves namentlich erwähnt. Die Gemeinde gehörte von 1793 bis 1801 zum Distrikt Lannion. Seit 1801 ist sie Teil des Arrondissements Lannion und seit 1793 eine Gemeinde im Kanton Perros-Guirec.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1793 1821 1846 1866 1896 1906 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012Einwohner 750 781 1038 1008 766 835 537 478 460 632 648 745 911 989Quellen: Cassini und INSEE Die zunehmende Mechanisierung der Landwirtschaft und die hohe Anzahl Gefallener des Ersten Weltkriegs führten zu einem Absinken der Einwohnerzahlen bis auf die Tiefststände in neuerer Zeit.

Sehenswürdigkeiten Dorfkirche Notre-Dame-de-la-Joie (erbaut 1880–1887) Kapelle von Kerelleau aus dem späten 16. Jahrhundert Kapelle Sainte-Marguerite de Coatalio (erbaut 1676) Dorfschule aus dem Jahr 1867 Kreuze und Wegkreuze in Kervariou (Kerdaniou), Fospoul, Kerhuel (Keruel), Blanche, Sperf, Le Pavé, Kervoriou (15. Jahrhundert) und Coataliou Landgüter Prat-Louët (erbaut 1660), Kergoff (erbaut 1779) und Kerdaniou (erbaut 1786) drei Mühlen Denkmal für die GefallenenDenkmal für die Gefallenen Gedenkplatte für die GefallenenGedenkplatte für die Gefallenen Quelle:

Literatur Le Patrimoine des Communes des Côtes-d’Armor. Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-017-5, S. 809.

Weblinks

Kurzinfo über die Gemeinde Fotos der Dorfkirche Notre-Dame-de-la-Joie Infos zur Geschichte und den Sehenswürdigkeiten

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in der Bretagne Kategorie:Ersterwähnung 1330 Kategorie:Gemeindegründung 1790