Koppenschallbach ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Koppenschallbach liegt in der Gemarkung Krapfenau.

Geografie Der Weiler liegt etwa einen Kilometer südsüdöstlich des Stadtrands von Feuchtwangen am Hangfuß links der Sulzach und rechts des Schönbachs, der 200 Meter weiter südlich als linker Zufluss in die Sulzach mündet. 0,5 km nördlich liegt das Ulrichholz, 0,5 km östlich erhebt sich der Schönberg. Eine Gemeindeverbindungsstraße zur Walkmühle (1 km nordwestlich) bzw. zur Kreisstraße AN 41 (0,2 km östlich), die an der Hainmühle vorbei nach Krapfenau (2 km südlich) bzw. nach Feuchtwangen zur Staatsstraße 2222 verläuft (1,7 km nördlich).

Geschichte Erstmals namentlich erwähnt wurde der Ort 1417 in einer Urkunde des Feuchtwanger Stifts.Koppenschallbach auf der Website geschichte-feuchtwangen.de

Koppenschallbach lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 bestand der Ort aus zwei Anwesen. Die Grundherrschaft hatte das Stiftsverwalteramt Feuchtwangen.Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Koppenschallbach (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de). Gegen Ende des Alten Reiches bestand der Ort aus 3 Anwesen.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 199. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Koppenschallbach dem Steuerdistrikt Heilbronn und der Ruralgemeinde Krapfenau zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Koppenschallbach am 1. Juli 1971 nach Feuchtwangen eingemeindet.

Baudenkmal mittelalterliches Sandsteinkreuz an der Wegabzweigung der Straße Feuchtwangen-Krapfenau

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 13 14 13 11 14 17 14 14 9 8 6HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 2 2 2 3 2 2 2 3Quelle

Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Feuchtwangen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Feuchtwangen) Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach Kategorie:Ersterwähnung 1417 Kategorie:Ort an der Sulzach