Jungenhof ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Jungenhof liegt in der Gemarkung Banzenweiler.

Geografie Die Einöde liegt an der Sulzach. Unmittelbar südlich erhebt sich der Galgenberg. Dort befindet sich eine Neubausiedlung von Feuchtwangen. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Poppenweiler (0,6 km nördlich) bzw. zur Staatsstraße 1066 (0,1 km östlich).

Geschichte Um 1530 hieß der Ort „Bauerschneiderhof“.Jungenhof auf der Website geschichte-feuchtwangen.de

Jungenhof lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Der Hof hatte das Stiftsverwalteramt Feuchtwangen als Grundherrn.Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Jungenhof (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de). An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 42. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Jungenhof dem Steuerdistrikt Tauberschallbach und der Ruralgemeinde Banzenweiler zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Jungenhof am 1. Juli 1971 nach Feuchtwangen eingemeindet.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 7 8 17 16 12 15 11 15 8 9 3HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 2 2 2 2 2 2 2 1 Quelle

Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Feuchtwangen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Feuchtwangen) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Ansbach Kategorie:Ort an der Sulzach