Hinterbreitenthann ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Hinterbreitenthann liegt in der Gemarkung Vorderbreitenthann.
Geographie Das Dorf Hinterbreitenthann liegt auf einer Hochebene, die aus Grünflächen mit vereinzelten Baumbestand und Ackerland besteht. Gegen Westen bildet der Krummbach, einem linken Zufluss der Sulzach, eine Talmulde. Dort liegt die zugehörige Einöde Unterglasmühle. 0,5 km nordwestlich erhebt sich der Wolfsberg (), 0,75 km südwestlich liegt das Waldgebiet Im Schor. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Oberdallersbach (1,5 km südwestlich) bzw. zur Staatsstraße 1066 (0,5 km nordöstlich), eine weitere führt nach Vorderbreitenthann zur St 1066 (0,8 km südöstlich).
Geschichte Hinterbreitenthann lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 bestand der Ort aus 13 Anwesen und 1 Gemeindehirtenhaus. Grundherren waren Ämter von Feuchtwangen Stiftsverwalteramt Feuchtwangen: 1 Mahlmühle, 3 Güter, 1 Sölde; Stadtvogteiamt Feuchtwangen: 1 Halbhof, 1 Gütlein; Klosterverwalteramt Sulz: Untere Mühle, 1 Köblersgütlein; Kastenamt Feuchtwangen: 1 Hof, 1 Gut; die Abgaben gingen an das Spital Ansbach; Hochstift Eichstätt: 1 Hof, 1 Halbhof.Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Hinterbreitenthann (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de). An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 432. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Hinterbreitenthann dem Steuerdistrikt Dorfgütingen und der Ruralgemeinde Vorderbreitenthann zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Hinterbreitenthann am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 68 88 94 104 107 98 106 139 103 93 91HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 14 18 20 20 20 21 22 20Quelle Inklusive Ober- und Unterglasmühle. Inklusive Ober- und Unterglasmühle. Inklusive Ober- und Unterglasmühle.
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach Feuchtwangen gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Mariä Sieben Schmerzen (Weinberg) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ort im Landkreis Ansbach Kategorie:Geographie (Feuchtwangen)