zentriert|350px|Die Mannschaft von Juventus 1898 Der Fußballclub Juventus Turin wird gegründet.
Ereignisse Alpinismus mini|Historische Aufnahme des Aconcagua (zwischen 1890 und 1923) 14. Januar: Der Schweizer Bergsteiger Matthias Zurbriggen erreicht als erster Mensch den Gipfel des Aconcagua in 6961 Metern Höhe.
Ballsportarten 8. Februar: Durch Bilden einer Fußballsektion wird der Budapesti Torna Club zum ersten Fußballverein Ungarns. 11. September: Der Verband Deutscher Ballspielvereine wird in Berlin als Alternative zum Deutschen Fußball- und Cricket Bund gegründet, in dem die internen Streitigkeiten eskaliert sind. 17. Oktober: In Karlsruhe wird der Verband Süddeutscher Fußball-Vereine gegründet. 14. Oktober: Der Wiener Athletiksport Club wird gegründet. 1. November: Der Fußballclub Juventus Turin wird gegründet. Eugenio Canfari wird erster Präsident des Vereins. Die Meisterschaft des Nordens in Berlin wird zum ersten und einzigen Mal ausgetragen. Acht Australian-Football-Mannschaften aus dem australischen Bundesstaat Victoria treten aus der Victorian Football Association aus und gründen die Victorian Football League. Der SC des Westens 1897 Berlin wird gegründet.
Eishockey 4. Februar: Auf dem Halensee in Berlin findet das älteste verzeichnete Eishockeyspiel in Deutschland statt, der Akademische Sport Club Berlin gewinnt gegen eine Studentenmannschaft mit 11:4.
Fechten mini|hochkant|Willibald Gebhardt, der erste Vorsitzende des Deutschen und Österreichischen Fechterbundes Abgeordnete aus 29 Fechtvereinen aus Deutschland und Österreich gründen am 7. März in Berlin den Deutschen Fechterbund. Willibald Gebhardt wird zum ersten Vorsitzenden gewählt. Die Aufnahme eines Arierparagraphen in die Statuten wird nur mit knapper Mehrheit abgelehnt. Um eine Spaltung des Fechtbundes zu vermeiden, wird dieser am zweiten Fechtertag in Dresden am 16./17. Oktober in Deutscher und Österreichischer Fechterbund (DÖFB) umbenannt. Im Juni werden die ersten vom DÖFB ausgerichteten Deutschen Fechtmeisterschaften in Wien ausgetragen.
Leichtathletik 19. April: Der Boston-Marathon ist der erste außerhalb der Olympischen Spiele veranstaltete Marathonlauf im Sport. 15 Athleten gehen in Boston an den Start. John J. McDermott aus den USA ist der erste Sieger der neuen Veranstaltung.
Motorsport 31. Januar: Das erste Bergrennen der Automobilgeschichte findet statt. Die Route führt von Nizza hinauf zum Bergdorf La Turbie. Die zurückzulegende Strecke beträgt ca. 17 km.
Radsport mini|links|hochkant|Henri Desgrange bei der Eröffnung des Parc des Princes 18. Juli: In Paris wird die Radrennbahn Stade vélodrome du Parc des Princes, das heutige Prinzenparkstadion, eröffnet. Henri Desgrange wird erster Direktor der Rennbahn. 30. Juli – 2. August: Die Bahnradsport-Weltmeisterschaften 1897 finden in Glasgow auf der Radrennbahn im Celtic Park statt.
Die Radrennbahn Friedenau wird errichtet und mit dem Rennen Großer Preis von Berlin eröffnet. Sieger bei dem Rennen wird Willy Arend.
Rudern 3. April: Oxford besiegt Cambridge im Boat Race in 19′12″.
Ringen Deutsche Ringermeisterschaften 1897
Schach miniatur|Die Teilnehmerinnen des ersten internationalen Damenturniers, London 1897 14. Januar: Der Deutsche Emanuel Lasker verteidigt seinen Weltmeistertitel im Schach durch einen deutlichen Sieg (10:2 Siege, dazu 5 Remis) gegen seinen Vorgänger, den Österreicher Wilhelm Steinitz. 23. Juni: In London beginnt, organisiert von Rhoda Bowles, das erste internationale Schachturnier für Frauen. Das Turnier dauert bis zum 3. Juli. Siegerin ist die Engländerin Mary Rudge. Die Wiener Schachgesellschaft und der Neue Wiener Schach-Club fusionieren zum Wiener Schach-Club. Damit setzt in Wien eine Hochblüte des Schachspiels ein.
Schwimmen Deutsche Schwimmmeisterschaften 1897
Wintersport 7. Februar: Peder Østlund, Norwegen, läuft die 500 Meter Eisschnelllauf in Trondheim in 46,6 s. 13./14. Februar: Die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft 1897 in Stockholm gewinnt der Österreicher Gustav Hügel trotz einer Sehnenzerrung vor dem Schweden Ulrich Salchow und Johan Lefstad aus Norwegen. 14. Februar: Auf dem Halensee in Berlin findet das älteste verzeichnete Eishockeyspiel in Deutschland statt, der Akademische Sport Club Berlin gewinnt gegen eine Studentenmannschaft mit 11:4. Der Norweger Svein Sollid erreicht beim Skispringen auf dem Hegnibakken in Morgedal, Norwegen, 31,5 m.
Vereinsgründungen und -umbenennungen 8. Februar: Durch Bilden einer Fußballsektion wird der Budapesti Torna Club zum ersten Fußballverein Ungarns. 7. März: Der schwedische Sportverein Hammarby Roddförening ändert seinen Namen in Hammarby IF, da hier neben Rudern auch andere Sportarten betrieben werden. 16. Juni: Der FuCC Cricket-Viktoria 1897 Magdeburg wird gegründet. 27. Oktober: Der chilenische Fußballverein CD Magallanes wird gegründet. Der finnische Sportverein Helsingfors IFK wird gegründet.
Geboren Januar 1. Januar: Antoine Dubreil, französischer Autorennfahrer († 1982) 2. Januar: Jean Colbach, luxemburgischer Sprinter († 1957) 2. Januar: Olaf Ditlev-Simonsen, norwegischer Segler, Fußball- und Bandyspieler sowie Sportfunktionär († 1978) 3. Januar: Adiel Paananen, finnischer Skilangläufer († 1968) 3. Januar: Ernst Paulus, deutscher Leichtathlet († 1986) 8. Januar: Agostinho de Sá, brasilianischer Wasserballspieler († 1960) 10. Januar: Niels Kristian Nielsen, dänischer Turner († 1972) 13. Januar: Willem Ooms, niederländischer Radrennfahrer († 1972) 13. Januar: Thoralf Strømstad, norwegischer Skisportler († 1984) 16. Januar: Väinö Penttala, finnischer Ringer († 1976) 17. Januar: Donald Marcus Kelway Marendaz, britischer Kampfflieger, Unternehmer, Automobilrennfahrer und Konstrukteur († 1988) 24. Januar: Angelo De Martini, italienischer Radrennfahrer († 1979) 26. Januar: Curt Sjöberg, schwedischer Turner († 1948) 28. Januar: Peder Dorf Pedersen, dänischer Turner († 1967) 30. Januar: Joop Carp, niederländischer Segler († 1962)
Februar 1. Februar: Duke Osborn, US-amerikanischer American-Football-Spieler († 1976) 4. Februar: Jean-Baptiste Manhès, französischer Leichtathlet († 1963) 7. Februar: Antonio Cámpolo, uruguayischer Fußballspieler († 1959) 9. Februar: Hans Breitensträter, deutscher Schwergewichtsboxer († 1972) 10. Februar: Lars Hedwall, schwedischer Leichtathlet († 1969) 10. Februar: Enrique de Satrústegui, spanischer Tennisspieler († 1977) 12. Februar: Erwin Hoffstätter, deutscher Ruderer († 1975) 14. Februar: Cyril Coaffee, kanadischer Leichtathlet († 1945) 15. Februar: Carl Erhardt, britischer Eishockeyspieler, -trainer, -funktionär und -schiedsrichter († 1988) 17. Februar: Manuel Bravo, chilenischer Fußballspieler († 1974) 21. Februar: Paul Torchy, französischer Automobilrennfahrer († 1925) 25. Februar: Frans Möller, schwedischer Schwimmer († 1995) 28. Februar: Peder Møller, dänischer Turner († 1984)
März 3. März: Jacques Haller, belgischer Ruderer († 1961) 4. März: Carl Stockholm, US-amerikanischer Radrennfahrer († 1996) 6. März: Ethel Seymour, britische Turnerin († 1963) 7. März: Cornelius Erwin Righter, US-amerikanischer American-Football-, Basketball- und Rugby-Union-Spieler und Footballtrainer († 1985) 8. März: Verner Eklöf, finnischer Fußball- und Bandyspieler sowie Nordischer Kombinierer († 1955) 9. März: Zdeněk Heydušek, tschechischer Tischtennisspieler und -funktionär († 1973) 11. März: Cor Zegger, niederländischer Schwimmer († 1961) 14. März: Fritz Hünenberger, Schweizer Gewichtheber († 1976) 15. März: Erik Malmberg, schwedischer Ringer († 1964) 15. März: Jackson Scholz, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger († 1986) 16. März: Józef Lange, polnischer Radrennfahrer († 1972) 16. März: Leslie Savage, britischer Schwimmer und Wasserballspieler († 1979) 17. März: Silas McLellan, kanadischer Leichtathlet († 1974) 22. März: Ferruccio Novo, italienischer Fußballtrainer und -funktionär († 1974) 26. März: Sigge Lindberg, schwedischer Fußballtorhüter († 1977) 27. März: Cyril Slater, kanadischer Eishockeyspieler († 1969) 28. März: Ignatius Gronkowski, US-amerikanischer Radrennfahrer († 1981) 28. März: Sepp Herberger, deutscher Fußballspieler und -trainer († 1977) 28. März: Tillie Voss, US-amerikanischer American-Football-Spieler († 1975) 28. März: Jerzy Zabielski, polnischer Säbelfechter († 1958) 30. März: Martin Hindorff, schwedischer Segler († 1969)
April 5. April: Frede Hansen, dänischer Turner († 1979) 7. April: Albert Hulsebosch, US-amerikanischer Leichtathlet († 1982) 12. April: Raymond Coulter, US-amerikanischer Sportschütze († 1965) 15. April: Reidar Raaen, norwegischer Radrennfahrer († 1964) 18. April: Per-Erik Hedlund, schwedischer Skilangläufer († 1975) 19. April: Karel Frankenstein, tschechoslowakischer Leichtathlet († 1954) 20. April: Søren Sørensen, dänischer Turner († 1965) 21. April: Aage Walther, dänischer Turner († 1961) 22. April: Johann Schulz, deutscher Sportschütze († unbekannt) 23. April: Folke Jansson, schwedischer Leichtathlet († 1965) 24. April: Ernst Gerspach, Schweizer Zehnkämpfer († 1974) 26. April: Edward Eagan, US-amerikanischer Sportler († 1967) 26. April: Alphonse Higelin, französischer Kunstturner († 1981) April: Charles Jenny, Schweizer Bobfahrer († unbekannt)
Mai 1. Mai: Georges Berger, französischer Turner († 1952) 1. Mai: Lauritz Schmidt, norwegischer Segler († 1970) 1. Mai: Philippe Van Volckxsom, belgischer Eishockeyspieler, Eisschnellläufer und Ruderer († 1939) 2. Mai: Anthonij Guépin, niederländischer Segler († 1964) 2. Mai: Malcolm Nokes, britischer Leichtathlet († 1986) 3. Mai: Simon Julen, Schweizer Skilangläufer († 1951) 6. Mai: Gunnar Holmberg, schwedischer Fußballspieler († 1975) 7. Mai: Walter Claus-Oehler, deutscher Fußballspieler († 1941) 10. Mai: Henri Dulieux, französischer Fechter († 1982) 10. Mai: Harald Stenerud, norwegischer Leichtathlet († 1976) 12. Mai: Joe Little Twig, US-amerikanischer American-Football-Spieler († 1939) 15. Mai: Henry Kaltenbrunn, südafrikanischer Radrennfahrer († 1971) 15. Mai: Anton Olsen, norwegischer Sportschütze († 1968) 16. Mai: Émile Hamilius, luxemburgischer Fußballspieler und Sportfunktionär († 1971) 16. Mai: Roberts Plūme, lettischer Radrennfahrer, Skilangläufer und Sportfunktionär († 1956) 18. Mai: Edgard Colle, belgischer Schachmeister († 1932) 19. Mai: Everett Bradley, US-amerikanischer Leichtathlet († 1969) 20. Mai: Oswald Thomsen, deutscher Regattasegler († 1986) 23. Mai: Fausto Acke, schwedischer Turner († 1967) 23. Mai: Jimmie Guthrie, britischer Motorradrennfahrer († 1937) 25. Mai: Gene Tunney, US-amerikanischer Boxer und Schwergewichts-Weltmeister († 1978) 27. Mai: Henrik Sørensen, dänischer Langstreckenläufer († 1976) 27. Mai: Dink Templeton, US-amerikanischer Rugby-Union-Spieler, Leichtathlet und Leichtathletiktrainer († 1962) 28. Mai: Bruno Boche, deutscher Hockeyspieler († 1972) 29. Mai: Joseph Koetz, luxemburgischer Fußballspieler († 1976) 30. Mai: Arnold Bögli, Schweizer Ringer und Schwinger († unbekannt) 30. Mai: Milada Skrbková, tschechoslowakische Tennisspielerin († 1935)
Juni 1. Juni: Erik Bohlin, schwedischer Rad- und Motorradrennfahrer († 1977) 1. Juni: Bengt Morberg, schwedischer Turner († 1968) 2. Juni: Paul Schmiedlin, Schweizer Fußballspieler und Leichtathlet († 1981) 8. Juni: Domien Jacob, belgischer Turner († 1984) 9. Juni: Kees Pijl, niederländischer Fußballspieler († 1976) 12. Juni: Percy Bryant, US-amerikanischer Bobfahrer († 1960) 12. Juni: Erik Eriksson, finnischer Leichtathlet († 1975) 13. Juni: Erkki Kämäräinen, finnischer Skilangläufer († 1964) 13. Juni: Paavo Nurmi, finnischer Leichtathlet († 1973) 16. Juni: Ber Groosjohan, niederländischer Fußballspieler († 1971) 17. Juni: Ferdinando Mandrini, italienischer Turner († 1980) 18. Juni: Martti Marttelin, finnischer Leichtathlet († 1940)