Gehrenberg ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Gehrenberg liegt in der Gemarkung Breitenau.

Geographie Das Dorf liegt etwa 5 km nordnordöstlich der Stadtmitte von Feuchtwangen auf dem rechten Hang einer sich südöstlich streckenden Bergzunge, die vom kurzen Tal des Bieberbachs rechts und dem Flusstal der ihn aufnehmenden, südlich laufenden Sulzach links begrenzt wird. Zu Füßen des Ortes entsteht ein Mühlgraben genannter Bach, der über die Krobshäuser Mühle nach Osten der Sulzach zuläuft. Im Süden liegen die Flurgebiete Mehlfeld und Kappelfeld. Die Kreisstraße AN 36 führt nach Breitenau (2 km westlich) bzw. nach Krobshausen zur Bundesstraße 25 (1,5 km östlich).

Geschichte Gehrenberg lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 bestand der Ort aus 15 Anwesen mit 16 Mannschaften und einem Gemeindehirtenhaus. Die grundherrlichen Ansprüche verteilten sich auf folgende feuchtwangischen Ämter: Stiftsverwalteramt Feuchtwangen: 2 Höfe, 1 Hof mit doppelter Mannschaft, 1 Halbhof, 3 Gütlein; Klosterverwalteramt Sulz: 3 Güter; Kastenamt Feuchtwangen: 3 Gütlein, 1 Häuslein; 1 Gut, dessen Abgaben an die Pfarrei Oberampfrach flossen.Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Gehrenberg (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de). An den Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 286. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Gehrenberg dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Breitenau zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.

Baudenkmal Breitfeld: Steinkreuz, mittelalterlich; ca. 700 m außerhalb des Ortes nördlich der Straße nach Breitenau.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 90 122 100 106 89 88 81 122 89 100 87HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 17 18 19 18 17 16 17 23 Quelle

Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Stephan (Breitenau) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ort im Landkreis Ansbach Kategorie:Geographie (Feuchtwangen)