Esbach ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Esbach liegt in der Gemarkung Aichenzell.

Geografie Der Weiler liegt etwa zwei Kilometer westlich der Stadtmitte von Feuchtwangen am Fuß des rechten Talhangs der Sulzachrandhöhen, die Teil der Frankenhöhe sind. Siedlungsachse ist eine nordwärts laufende Straße. Am Südrand entspringt der Schleifbach, der zur Sulzach läuft, zwischen den zwei Häusergruppen des Weilers der Zulauf Schergraben zu deren Zufluss Dettenbach. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Sommerau zur Staatsstraße 1066 (0,6 km nördlich) bzw. zum Gewerbegebiet Feuchtwangen-West (1,1 km östlich).

Geschichte Der Ort war ursprünglich ein Rittersitz (Burg Esbach). Am 13. Juli 1444 kaufte das Feuchtwanger Stift für 190 Gulden in dem Ort einen Burgstall und zwei Höfe. Dieser Burgstall einer Wasserburg war noch im Anfang des 20. Jahrhunderts im Wiesengrund bei Esbach zu sehen, ist aber seitdem abgetragen worden.Esbach auf der Website geschichte-feuchtwangen.de

Esbach lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1603 raffte die Pest innerhalb eines halben Jahres in Sommerau und Esbach 30 Personen dahin.Kirchenbucheintrag Feuchtwangen 1. April 1603 Barb., Mic. Starcken Tochter vo Espach, peste obiit, ist der Anfang derselben, darauff aber 30 Personen zue Espach und Summerau an dieser Seich sein geblieben. Im Jahr 1732 gab es 6 Anwesen mit 7 Mannschaften (1 Hof, 1 Halbhof, 2 Güter, 1 Gütlein, 1 Gütlein mit doppelter Mannschaft). Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und die Grundherrschaft über alle Anwesen stand dem Stiftsverwalteramt Feuchtwangen zu.Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Esbach (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de). An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 82. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Esbach dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Aichenzell zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Esbach am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.

Baudenkmal Haus Nr. 1: Austragshaus, Wohnstallhaus, zweigeschossiger giebelständiger Satteldachbau, mit Fachwerkteilen in Obergeschoss und Giebel, bezeichnet 1853

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 38 40 48 40 40 40 61 61 36 30 30HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 8 7 9 8 8 8 7 9 Quelle

Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Feuchtwangen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Feuchtwangen) Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach