Charhof ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Charhof liegt in der Gemarkung Vorderbreitenthann.
Geografie Der Weiler liegt in Tallage am Charbach, einem rechten Zufluss der Wieseth. Im Westen grenzt das Waldgebiet Hirschbrunnen an, im Nordwesten der Mörnsheimer Wald und im Nordosten der Kapellenwald, allesamt höher gelegen als der Ort. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt über die Charmühle nach Birkach zur Kreisstraße AN 37 (1,3 km südöstlich) bzw. die AN 37 kreuzend nach Steinbach (1,7 km südwestlich).
Geschichte Am 21. Januar 1343 wurde der Ort in einer Kaufurkunde erstmals schriftlich erwähnt. Der Ortsname bedeutet Waldhof (von har ‚Wald‘).Charhof auf der Website geschichte-feuchtwangen.de
Charhof lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. 1732 gab es 2 Anwesen (1 Hof mit doppelter Mannschaft, 1 Korbhaus). Grundherr war das Stadtvogteiamt Feuchtwangen.Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Charhof (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de). An den Verhältnissen hatte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts geändert.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken., Bd. 1, Sp. 530. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Charhof dem Steuerdistrikt Weinberg und der Ruralgemeinde Vorderbreitenthann zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 22 25 24 24 18 16 24 20 16 13 9HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 5 4 3 3 3 3 2 3Quelle
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach Feuchtwangen gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren ursprünglich nach Mariä Sieben Schmerzen (Weinberg) gepfarrt, heute ist die Pfarrei St. Jakobus der Ältere (Elbersroth) zuständig.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach Kategorie:Geographie (Feuchtwangen) Kategorie:Ersterwähnung 1343