Bühl () ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Bühl liegt in der Gemarkung Dorfgütingen.
Geografie Der Weiler liegt am Rödenweiler Mühlbach, einem rechten Zufluss der Sulzach. Der Ort befindet sich auf einer flachhügeligen Ebene aus Grünland mit vereinzeltem Baumbestand und Ackerland. Im Norden verläuft die Bundesautobahn 6, die von einer Solaranlage gesäumt wird. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Rödenweiler (0,3 km südlich).
Geschichte Bühl lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 gab es drei Höfe. Grundherr war das Klosterverwalteramt Sulz.Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Bühl (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de). An den Verhältnissen hatte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts geändert.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 484. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Bühl dem Steuerdistrikt Dombühl und der Ruralgemeinde Dorfgütingen zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Bühl am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 23 21 32 28 27 29 24 34 28 17 10HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 3 3 3 5 6 6 4 3 Quelle
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Maria (Dorfgütingen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach Kategorie:Geographie (Feuchtwangen)