Bieberbach ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Bieberbach liegt in der Gemarkung Banzenweiler.

Geografie Das Dorf liegt am Bieberbach, einem rechten Zufluss der Sulzach, inmitten der Sulzachrandhöhen, die Teil der Frankenhöhe sind. Im Nordosten erhebt sich der Hetzenberg () und im Süden der Kronberg (), beide sind bewaldete Anhöhen. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Banzenweiler zur Bundesstraße 25 (1,5 km östlich).

Geschichte Im Jahr 1337 vermachte der Feuchtwanger Bürger Kunrat Gerbolt sein Gut in Bieberbach der Stadt Feuchtwangen.Bieberbach auf der Website geschichte-feuchtwangen.de

Bieberbach lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 gab es 7 Anwesen. Alleiniger Grundherr war das Oberamt Feuchtwangen (Stiftsverwalteramt Feuchtwangen: 1 Hof, 4 Güter; Stadtvogteiamt Feuchtwangen: 1 Hof, 1 Gut). Außerdem gab es ein Gemeindehirtenhaus.Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Bieberbach (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de). Bis zum Ende des Alten Reiches hatte sich an den Verhältnissen nichts geändert.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 380. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Bieberbach dem Steuerdistrikt Breitenau und der Ruralgemeinde Banzenweiler zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Bieberbach am 1. Juli 1971 in Feuchtwangen eingemeindet.

Baudenkmal Winterhalde: Steinkreuz, spätmittelalterlich; ca. 800 m südöstlich des Ortes

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2022Einwohner 53 16 57 67 74 56 46 60 43 46 49 26HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 10 2 11 10 10 10 10 10 9Quelle Angaben höchstwahrscheinlich falsch.

Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Feuchtwangen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ort im Landkreis Ansbach Kategorie:Geographie (Feuchtwangen) Kategorie:Ersterwähnung 1337