mini | rechts | Keren Cytter (2024)Keren Cytter (* 22. August 1977 in Tel Aviv) ist eine israelische Künstlerin.
Leben Keren Cytter studierte Bildende Kunst am Avni Institute for Art in Tel Aviv. Keren Cytter studierte Bildende Kunst am Avni Institute for Art in Tel Aviv und erhielt ein Stipendium für die Kunsthochschule De Ateliers in Amsterdam. Schau Ort Zürich Ab 2005 lebte sie in Berlin, bis sie 2012 nach New York City umsiedelte.
Bekannt wurde sie durch ihre experimentellen Videoarbeiten, in denen sie sich mit der Frage auseinandersetzt, welchen Einfluss die Medienkultur auf zwischenmenschliche Beziehungen ausübt. In ihren Videos vereint sie verschiedene Erzählstränge, Zeitebenen und Rollenzuweisungen. Cytter bezieht sich auf experimentelles und klassisches Kino, auf Literatur, Theater und YouTube-Fragmente und verbindet Elemente dokumentarischer und fiktionaler Herkunft.
Ihre Arbeiten wurden in Einzelausstellungen im Frankfurter Kunstverein und der Kunsthalle Zürich (2005), Kunst-Werke Berlin (2006), MUMOK in Wien (2007), (ehem.) Witte de With in Rotterdam (2008), Le Plateau in Paris (2009), Kunsthaus Baselland in Muttenz und Moderna Museet in Stockholm (2010), David Roberts Art Fundation London, Kunstverein München und Stedelijk Museum Amsterdam (2011) gezeigt. Außerdem nahm sie an unzähligen Gruppenausstellungen teil, darunter an der Biennale d’art contemporain de Lyon (2007), Manifests 7 Trentino (2008), New Museum of Contemporary Art New York City und Biennale di Venezia (2009), Gwangju Biennale (2010) und Solomon R. Guggenheim Museum New York City (2011).Keren Cytter Kunstaspekte
2009 gründete Cytter die Tanz-Performance-Theater Company D.I.E Now und ging mit den selbst verfassten und choreografierten Produktionen History in the Making und The True Story of John Webber and His Endless Struggle with the Table of Content auf internationale Tournee. Die Stücke wurden unter anderem in der Tate Modern London, The Kitchen New York, dem Tramway Glasgow, dem Van Abbemuseum Eindhoven und dem Hebbel am Ufer Berlin gezeigt. Produktionsdetails und TourplanThe True Story of John Webber and his Endless Struggle with the Table of Content Texte zur Kunst Aufführungskritik
2010 gründete sie gemeinsam mit den Kuratorinnen Maaike Gouwenberg und Kathy Noble die Stiftung A.P.E. (Art Projects Era), unter deren Namen sie ihre Theaterstücke Show Real Drama und Anke is Gone/I Eat Pickels at Your Funeral inszenierte, die seitdem als Gastproduktionen nach Berlin, London, New York City, Kanada und Asien eingeladen wurden.A.P.E.(Art Projects Era) Offizielle Website Taking the Stage over Global Times InterviewAnke is Gone/I Eat Pickles at your Funeral Foto Archiv
Cytter ist Autorin der Romane The Man who Climbed Up the Stairs of Life and Found Out They Were Cinema Seats (2006), The Seven Most Exciting Hours of Mr. Trier's Life in Twenty-Four Chapters und The Amazing True Story of Moshe Klinberg (2009). 2010 wurden Auszüge ihres Tagebuchs unter dem Titel White Diaries veröffentlicht. UCCA Center for Contemporary Arts
Für ihre Arbeit erhielt sie 2006 den Baloise Kunst-Preis im Rahmen der Art Basel, den ars-viva-Preis 2008 und den ersten Absolut Vodka Art Award, der 2009 in Stockholm verliehen wurde. Des Weiteren wurde sie 2009 für den Preis der Nationalgalerie für junge Kunst Berlin und den Future Generation Art Prize nominiert. Keren Cytter
Im Wintersemester 2014/2015 wurde sie als Professorin für Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf berufen., auf kunstakademie-duesseldorf.de, abgerufen am 28. März 2016 Ihr Film The Wrong Movie hatte seine Uraufführung im Rahmen der 74. Internationalen Filmfestspiele Berlin in der Sektion Forum.
Filmografie 2000: The Mysterious Series 2000: Brush 2001: The friends series 2002: War and Peace 2002: Documenta Y 2002: Videodance 2002: Disilluissioned love 2002: Experimental film 2002: French Film 2003: Family 2003: Disilluissioned love 2 2003: MFPig 2003: Nothing 2004: Date series 2005: Time 2005: Continuity 2005: Dreamtalk 2005: Atmosphere 2006: Repulsion 2006: The Victim 2007: Nightmare 2007: Something happened 2007: New Age 2008: Der Spiegel 2008: Les Ruissellements du diable 2008: In Search for Brothers/A voice from the past 2009: Four Seasons 2009: Peacocks 2009: Untitled 2009: Cross.Flowers.Rolex 2010: The coat 2010: The hottest day of the year 2010: Konstruktion 2011: Avalanche 2011: Video Art Manual 2011: Open House 3D 2024: The Wrong Movie
Weblinks Keren Cytter – Offizielle Website Keren Cytter – Galerie Nagel Draxler, Berlin Keren Cytter – Schau Ort Zürich Keren Cytter – Zach Feuer New York City
Einzelnachweise
Kategorie:Israeli Kategorie:Künstler (Israel) Kategorie:Hochschullehrer (Kunstakademie Düsseldorf) Kategorie:Geboren 1977 Kategorie:Frau