Matzmannsdorf ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Langfurth im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Matzmannsdorf liegt in der Gemarkung Langfurth.
Geografie Das Dorf liegt am Grundgraben, der mit dem Kesselbach zum Langfurther Mühlgraben zusammenfließt, einem linken Zufluss der Sulzach. Im Osten grenzen die Waldgebiete Große und Kleine Röt an. Dort erhebt sich auch der Schlierberg (). Im Süden liegt das Flurgebiet Röt, 0,5 km westlich liegt das Waldgebiet Saulach. Die Staatsstraße 2220 führt nach Burk (1,7 km nordöstlich) bzw. nach Dinkelsbühl zur Bundesstraße 25 (12 km südwestlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt an der Sägmühle vorbei nach Langfurth (2,2 km südlich).
Geschichte Matzmannsdorf lag teils im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen, teils im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Wassertrüdingen. 1732 bestand der Ort aus 13 Anwesen (Feuchtwangen: 2 Häuslein, Wassertrüdingen: 1 Hof, 4 Halbhöfe, 2 Güter, 1 Gütlein, 2 Sölden, 1 Fischhaus). Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und die Grundherrschaft über alle Anwesen hatte das Verwalteramt Forndorf.Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Matzmannsdorf (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de). An diesen Verhältnissen hatte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts geändert.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 440. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Wassertrüdingen.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 572.
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Matzmannsdorf dem 1809 gebildeten Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Oberkemmathen (am 11. November 1968 nach Langfurth umbenannt) zugeordnet.Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3879. Zitiert nach T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 533.
Baudenkmal Gedenkstätte für 300- bzw. 400-Jahr-Feier der Augsburger Confession, sog. Augustanasteine, halbrunde Anlage von fünf Pfeilern von 1930 und einen Sandsteinpfeiler von 1830.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2007 2012 2016 Einwohner 84 88 104 115 98 94 88 135 117 128 122 136 130 112HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“. 13 16 23 23 21 22 22 30 Quelle Einwohnerzahlen auf der Website langfurth.de
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach Burk gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Herz Jesu (Bechhofen) gepfarrt.
Firmen Clemens Schmidt – IT/MGT Beratung Mechanische Werkstätte – Markus Schörrlein KFZ und Reifen Service K&H Veranstaltungstechnik RS Abfluss-Doktor GmbH
Vereine Freiwillige Feuerwehr Matzmannsdorf Eigentumsschutzgemeinschaft ESG Brunnen Haslach/Matzmannsdorf e. V. Motorradfreunde Burk/Matzmannsdorf e. V.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ort im Landkreis Ansbach Kategorie:Geographie (Langfurth)