Opfenried ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Röckingen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Opfenried liegt in der Gemarkung Röckingen.
Geographie Beim Dorf entspringt der Ganswasengraben, ein linker Zufluss der Wörnitz. Unmittelbar nordöstlich fließt der Uhlagraben vorbei, ebenfalls ein linker Zufluss der Wörnitz. Im Nordosten liegt das Opfenrieder Hölzlein. Ansonsten ist der Ort von Acker- und Grünland umgeben. Im Westen wird die Flur Hohnbuck genannt. Im Süden, am Brechhausweg, befindet sich eine Eiche, die als Naturdenkmal geschützt ist. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Röckingen zur Kreisstraße AN 47 (1,3 km nordwestlich) bzw. nach Wassertrüdingen zur Staatsstraße 2218 (0,9 km östlich), eine weitere führt ebenfalls zur St 2218 (0,5 km südlich).
Geschichte Opfenried lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Wassertrüdingen. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das ansbachische Verwalteramt Röckingen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Opfenried 25 Anwesen und ein Gemeindehirtenhaus. Grundherren waren ansbachische Ämter (16 Anwesen; Verwalteramt Röckingen: 5 Güter, 2 Gütlein, 2 Häuser, 1 Häuslein; Kastenamt Wassertrüdingen: 1 Gut; Bürgermeister und Rat zu Wassertrüdingen: 2 Güter; Vogtamt Wittelshofen: 1 Söldengut, 2 halbe Sölden) das Fürstentum Oettingen-Spielberg (Oberamt Aufkirchen: 2 halbe Sölden) das Herzogtum Württemberg (Oberamt Weiltingen: 1 halbes Gut, 2 Häuser) die evangelische Kirche St. Jacob und die katholische Kirche St. Sebastian zu Oettingen (1 Söldengut, 1 Haus) Freieigen (2 Güter).T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 450. (= J. K. Bundschuh, Bd. 4, Sp. 271). Hiernach gab es nur 20 Untertansfamilien, von denen 15 ansbachisch waren.
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Wassertrüdingen.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 575.
Infolge des Gemeindeedikts wurde Opfenried dem 1809 gebildeten Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Röckingen zugewiesen.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 534.
Baudenkmäler Hauptstraße 19: Erdgeschossiges Wohnstallhaus, Massivbau, erstes Viertel des 19. Jahrhunderts Hauptstraße 21: Wappenstein, wohl 16. Jahrhundert
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2006 2016Einwohner 106 116 137 120 126 123 124 157 118 99 151 149 143HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“. 24 24 27 28 25 28 28 42 Quelle
Religion Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Laurentius (Röckingen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Heilig Geist (Wassertrüdingen) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ort im Landkreis Ansbach Kategorie:Röckingen