Der Deutsche Schmerzpreis (Deutscher Förderpreis für Schmerzforschung und Schmerztherapie) ist ein Förderpreis, welcher seit 1986 von der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin verliehen wird. Der Preis wurde von dem pharmazeutischen Forschungsunternehmen Mundipharma gestiftet und ist mit 10.000 € dotiert. Ab 2019 ist der Preis mit 5.000 € dotiert und wird erstmals ohne kommerzielle Unterstützung der pharmazeutischen Industrie gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) und der Deutschen Schmerzliga (DSL) gestiftet.Preis für Forschung zu chronischen Schmerzen aerztezeitung.de Ein Ehrenpreis, der von Teva Pharmaceutical Industries gesponsert wird, ist mit 3.000 € dotiert.

Verleihung

Die Preisverleihung findet im Rahmen des alljährlichen Deutschen Schmerz- und Palliativtages in Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit der Deutschen Schmerzliga statt.

Dieser Preis wird an Persönlichkeiten oder Organisationen vergeben, die sich durch wissenschaftliche Arbeiten über Diagnostik und Therapie akuter und chronischer Schmerzzustände verdient gemacht oder die durch ihre Arbeit oder ihr öffentliches Wirken entscheidend zum Verständnis des Problemkreises Schmerz und der davon betroffenen Patienten beigetragen haben.Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e. V.: .

Ziel

Ziele sind die Förderung der Algesiologie als die Wissenschaft vom Schmerz, der Verbesserung der schmerztherapeutischen Versorgung, der Fort- und Weiterbildung. Des Weiteren soll das allgemeine Interesse und das Verständnis für die Schmerzkrankheit, für Schmerzpatienten und für die verschiedenen Methoden der Schmerztherapie geweckt werden.

Preisträger 2025 – Nathalie Malewicz-Oeck, Jana Aulenkamp, Christine Meyer-Frießem, Bochum 2024 – Thomas Herdegen, Kiel 2023 – Giovanni Maio, Freiburg 2022 – Gideon Franck, Fulda 2020 – Matthias Thöns, Witten 2019 – Jens Michael Heyn, München; Benjamin Luchting, Landsberg am Lech; Birgitta Gibson, Frankfurt am Main (Ehrenpreis) 2018 – Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Göppingen 2017 – Hanne B. Albert, Odense 2016 – Günther Bittel, Duisburg 2015 – Ralph Spintge, Lüdenscheid; Oliver M. D. Emrich, Ludwigshafen (Ehrenpreis) 2014 – Hartmut Göbel, Kiel;Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin: . Pressemeldung vom 21. März 2014 (PDF, 86 kB); abgerufen am 22. März 2014. Johannes Horlemann, Kevelaer (Ehrenpreis)Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin: . Pressemeldung vom 21. März 2014 (PDF, 86 kB); abgerufen am 22. März 2014. 2013 – Reinhard Sittl, Erlangen; abgerufen am 6. April 2013. Rolf Detlev Treede, Mannheim (Ehrenpreis) 2012 – Kati Thieme, MarburgSchmerzpreis 2012 für Forschungen zu Fibromyalgie – Artikel in der Ärzte-Zeitung, 21. März 2012., Henning Blume, Oberursel (Ehrenpreis) 2011 – Thomas Sitte, Deutsche PalliativStiftung, Fulda; Michael A. Überall, Nürnberg (Ehrenpreis) 2010 – Thomas Nolte, Wiesbaden; Ruth Drdla, Wien (Ehrenpreis), Matthias Gassner, Wien (Ehrenpreis), Jürgen Sandkühler, Wien (Ehrenpreis) 2009 – Günther Sprotte, Würzburg; Wolfgang Bartel, Halberstadt (Ehrenpreis) 2008 – Ulrike Stamer, Bonn; Eberhard Klaschik, Bonn (Ehrenpreis) 2007 – Tony Yaksh, San Diego (USA); Danilo Jankovic, Köln-Hürth (Ehrenpreis) 2006 – Deutsche Schmerzliga, Frankfurt am Main; Siegfried Mense, Heidelberg (Ehrenpreis) 2005 – Gerald M. Aronoff, Charlotte NC (USA); Jürgen Sandkühler, Wien (Ehrenpreis) 2004 – Eberhard Klaschik, Bonn; Gerd Giesslinger, Frankfurt am Main (Ehrenpreis) 2003 – Ralf Baron, Kiel; Marianne Koch, Tutzing (Ehrenpreis) 2002 – Dietrich Jungck, Hamburg und Thomas Flöter, Frankfurt am Main; Roland Wörz, Bad Schönborn (Ehrenpreis) 2001 – Wolfgang Bartel, Halberstadt; Peter Schöps, München (Ehrenpreis) 2000 – Stein Husebø, Bergen (Norwegen); Johannes Kornhuber, Göttingen (Ehrenpreis) 1999 – Burkhart Bromm, Hamburg, Walter Zieglgänsberger, München (Ehrenpreis) 1998 – Heinz-Dieter Basler, Marburg 1997 – Ulrich Drechsel, Wiesbaden 1996 – Kay Brune, Erlangen 1995 – Felix Mann, London 1994 – Robert F. Schmidt, Würzburg 1993 – Horst Ferdinand Herget, Gießen 1992 – Pekka J. Pöntinen, Tampere (Finnland) 1991 – Albrecht Struppler, München 1990 – Walter Zieglgänsberger, München und Thomas Tölle, München; Donald Bruce Scott, Edinburgh (Ehrenpreis) 1989 – Peter Wehling, Düsseldorf; Daniel C. Moore, Seattle (USA) (Ehrenpreis) 1988 – Helmut Blumberg, Freiburg; Manfred Zimmermann, Heidelberg (Ehrenpreis), Hanne Seemann, Heidelberg (Ehrenpreis) 1987 – Michael Eisenhut, Heidelberg 1986 – Hans-Georg Schaible, Würzburg

Weblinks Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin: Deutscher Schmerzpreis Deutsche Schmerzliga e. V.

Einzelnachweise

Kategorie:Schmerztherapie Kategorie:Erstverleihung 1986 Kategorie:Medizinpreis Kategorie:Wissenschaftspreis (Deutschland) Kategorie:Deutsche Auszeichnung (Gesundheitswesen)