Hammerschmiede war ein Gemeindeteil der Gemeinde Mönchsroth im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Mittlerweile ist der Ort zu einer Wüstung geworden. Hammerschmiede lag in der Gemarkung Mönchsroth.

Geographie Die Einöde lag am rechten Rotach-Zufluss Katzenbach, der den unmittelbar westlich gelegenen Sägweiher speiste (früherer Name: Seegweyher). Im Norden lag das Flurgebiet Seegfeld, im Süden Am Seegfeld.

Geschichte Das Hochgericht und die Grundherrschaft über die Hammerschmiede hatte das oettingen-spielbergische Oberamt Mönchsroth. Die Mühle gehörte zur Realgemeinde Mönchsroth.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 425.

Infolge des Gemeindeedikts wurde Hammerschmiede dem 1809 gebildeten Steuerdistrikt und der im selben Jahr gebildeten Ruralgemeinde Mönchsroth zugeordnet.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 536. Sie war Haus Nr. 46 des Ortes Mönchsroth. Heute steht an ihrer Stelle ein Wohngebäude (Römerstraße 15).

Einwohnerentwicklung Jahr 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 12 10 8 2 6 Wohngebäude 3 2 2 1 Quelle

Religion Der Ort war evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Oswald und Ägidius (Mönchsroth) gepfarrt. Die Katholiken waren nach St. Margareta (Wilburgstetten) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Mönchsroth Kategorie:Wüstung im Landkreis Ansbach Kategorie:Wüstwerdung im 20. Jahrhundert