Höllmühle ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Wilburgstetten im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Höllmühle liegt in der Gemarkung Wilburgstetten.

Geografie Der Weiler, der auf eine Wassermühle zurückgeht, liegt 120 Meter vor dessen Mündung am Höllbach, dem letzten rechten Zufluss der zur Wörnitz fließenden Rotach. Südöstlich des Ortes liegen der Untere und Obere Höllweiler, die der Höllbach durchfließt. Im Südwesten grenzt das Waldgebiet Brand an, im Südosten das Waldgebiet Hetschenlach. Dort befindet sich ein ehemaliger römischer Wachturm. Unmittelbar östlich befindet sich die Sportanlage von Wilburgstetten. Ein Anliegerweg führt zur Staatsstraße 2385, die nach Mönchsroth (2,1 km westlich) bzw. nach Wilburgstetten zur Bundesstraße 25 verläuft (0,5 km nordöstlich).

Geschichte Höllmühle gehörte zur Realgemeinde Wilburgstetten. Das Hochgericht und die Grundherrschaft übte die Reichsstadt Dinkelsbühl aus. Ende des 18. Jahrhunderts gab es nur die Mühle als Anwesen, die zu dieser Zeit als Ölmühle genutzt wurde. Die Reichsstadt Dinkelsbühl verwaltete die grundherrlichen Ansprüche für die katholische Kirchenpflege.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 429.

Mit dem Gemeindeedikt wurde Höllmühle dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt und der im selben Jahr gebildeten Ruralgemeinde Wilburgstetten zugewiesen.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 535 und 541.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 5 5 4 14 6 9 5 5 7HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“. 1 1 1 2 1 1 2 3 Quelle

Religion Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Margareta (Wilburgstetten) gepfarrt. Die Protestanten sind nach St. Oswald und Ägidius (Mönchsroth) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ortsteil von Wilburgstetten Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach