Hahnenberg ist ein Gemeindeteil des Marktes Weiltingen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Hahnenberg liegt in der Gemarkung Veitsweiler.

Geografie Der Weiler liegt am Weihergraben, einem rechten Zufluss der Wörnitz. Im Nordwesten grenzt das Waldgebiet Hundsmarkt an, im Südosten der Hahnenschlag. 0,5 km nordöstlich erhebt sich der Lämmerberg (). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Bosacker (0,9 km südöstlich) bzw. nach Veitsweiler (0,9 km nördlich).

Geschichte Die Fraisch über Hahnenberg war umstritten. Sie wurde sowohl vom ansbachischen Oberamt Wassertrüdingen als auch vom oettingen-spielbergischen Oberamt Aufkirchen beansprucht. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Hahnenberg 5 Anwesen (1 Söldengut, 2 halbe Köblergüter, 2 Gnadenhäuser), die allesamt das württembergische Oberamt Weiltingen als Grundherrn hatten.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 424. (= J. K. Bundschuh, Bd. 2, Sp. 495). Hiernach gab es nur 2 Untertansfamilien.

Mit dem Gemeindeedikt wurde Hahnenberg dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt und Ruralgemeinde Veitsweiler zugewiesen.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 535. Am 1. Mai 1978 wurde diese im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Weiltingen eingegliedert.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 581.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 16 19 18 26 24 17 20 18 17 19 22HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“. 5 5 5 5 4 4 4 7 Quelle

Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Veit (Veitsweiler) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Margareta (Wilburgstetten) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Weiltingen) Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach