Elisabeth "Liesl" Löwinger; geb. Meinhard (* 11. Jänner 1918 in Graz, Steiermark; † 15. Oktober 1980 in Wien) war eine österreichische Volksschauspielerin und Komödiantin.

Leben Elisabeth Meinhard hatte sich am Grazer Konservatorium ausbilden lassen und war über die Eheschließung mit dem Volksschauspieler Paul Löwinger 1938 zu der von ihm geleiteten, familieneigenen Theaterbühne gestoßen. Von kompakter Erscheinung, wurde Liesl Löwinger im Fach der ‘drastischen Komikerin‘ eingesetzt. Auf der Bühne wie in Film- und Fernsehproduktionen verkörperte sie handfeste, bodenständige Frauen aus dem Volke mit stark älpischem Einschlag.

Ihre Charaktere hießen Mirzl, Zenzi, Kathi, Leni und Mitzi und sorgten mit ihrer derben Erscheinung und Handlungsweise regelmäßig für die Lacher. Nach zwei Jahrzehnten Tätigkeit vor der Kamera zog sich Liesl Löwinger 1970 ins Privatleben zurück und kümmerte sich fortan um ihre Familie. Aus der Ehe mit Paul Löwinger stammenden die Kinder Sissy, Guggi und Paul jun.

Filmografie 1950: Der keusche Adam 1951: Valentins Sündenfall 1957: Lachendes Wien 1960: Das Dorf ohne Moral 1961: Das Mädchen mit dem Zucker 1961: Vor Jungfrauen wird gewarnt 1961: Autofahrer unterwegs 1963: Ehestreik 1966: Das Liab am Almsee 1966: Alles in Ordnung 1966: 00Sex am Wolfgangsee 1967: Angelika schafft Ordnung 1967: Der Heiratsgegner 1968: Wenn der Hahn kräht 1968: Der richtige Irrtum 1969: Die Töchter Josefs 1969: Der Schützenkönig 1969: Liebe durch die Hintertür 1969: St. Pauli in St. Peter 1970: Die späte Heirat 1970: Der Ehestreik

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