Goschenhof ist ein Gemeindeteil der Stadt Wassertrüdingen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Goschenhof liegt in der Gemarkung Fürnheim.
Geografie Der Weiler liegt am Herbstwiesengraben, einem rechten Zufluss des Forstgrabens, der wiederum ein rechter Zufluss der Wörnitz ist. Unmittelbar südlich des Ortes Oettinger Forst befindet sich eine Keltenschanze. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Himmerstall (1,1 km nordwestlich) bzw. nach Fürnheim (1,1 km nordöstlich) jeweils zur Kreisstraße AN 47.
Geschichte Goschenhof lag im Fraischbezirk des oettingen-spielbergischen Oberamtes Aufkirchen, was jedoch vom ansbachischen Oberamt Wassertrüdingen bestritten wurde. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus zwei Anwesen (1 Hofgut, 1 öder Hof), die beide das oettingen-spielbergische Verwalteramt Dornstadt als Grundherrn hatten.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 421.
Infolge des Gemeindeedikts wurde Goschenhof 1809 dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Fürnheim zugeordnet.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 535. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Goschenhof am 1. Mai 1978 nach Wassertrüdingen eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 10 13 21 19 20 17 27 13 12 8HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“. 2 3 5 4 4 3 3 Quelle
Religion Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Nikolaus (Fürnheim) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Rufus (Hausen) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ortsteil von Wassertrüdingen Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach