Kai Althoff (* 1966 in Köln) ist ein deutscher Maler, Installations- und Videokünstler, Fotograf sowie Musiker.

Leben und Werdegang Althoffs Werk umfasst künstlerische Tätigkeiten wie Malerei, Zeichnen, Skulptur, Schriftstellerei, Installation, Performance, Theater, Musik und Film.Kai Althoff in Kanada: Eine Gemeinschaft am Webstuhl bei taz.de, abgerufen am 17. März 2012kunsthallezurich.ch:

Ab Mitte der 1990er Jahre präsentierte Althoff seine Werke in diversen Gruppen- und Einzelausstellungen, zunächst in Deutschland, später auch in der Schweiz, den Vereinigten Staaten und Kanada.

2010 sagte Althoff seine Teilnahme an der Documenta 13 kurzfristig ab, sein handgeschriebener Absagebrief wurde so zum Kunstwerk. 2016 stellte er in der MoMA 200 Gemälde, Collagen, Skulpturen und Videos aus drei Jahrzehnten zu einem Gesamtkunstwerk zusammen.

Neben seiner künstlerischen Tätigkeit ist Althoff auch als Musiker aktiv. Neben Soloalben unter Künstlernamen wie Fanal oder Ashley’s veröffentlichte er gemeinsam mit Justus Köhncke als Subtle Tease und mit Christoph Rath, Stefan Mohr und Stephan Abry als Workshop.

Althoff lebte und arbeitete lange in seiner Heimatstadt Köln, bevor er nach New York City umzog.

Einzelausstellungen (Auswahl) 1994: Zur ewigen Lampe. (mit Torsten Slama), Galleri Nicolai Wallner, Kopenhagen 1994: Uwe: Auf guten Rat folgt Missetat. Lukas & Hoffmann, Köln 1995: Hast Du heute Zeit, Ich aber nicht. Künstlerhaus Stuttgart (mit Cosima von Bonin) 1995: Modern wird lahmgelegt. Galerie Buchholz, Köln 1995: Kirsche-Jade-Block. (mit Cosima von Bonin), Galerie Christian Nagel, Köln 1996: Hakelhug. Galerie Christian Nagel, Köln 1997: Hilfen und Recht der äußeren Wand (an mich). Anton Kern Gallery, New York 1997: In Search of Eulenkippstadt. Robert Prime Gallery, London 1997: Heetz, Nowak, Rehberger. Museu de Arte Contemporânea da USP, São Paulo 1998: Reflux Lux. Galerie Neu, Berlin 1998: Bezirk der Widerrede. Galerie Buchholz, Köln 1999: Ein noch zu weiches Gewese der Urian-Bündner. Galerie Christian Nagel, Köln; Galerie Gabi Senn, Wien 2000: Hau ab du Scheusal. Galerie Neu, Berlin; Galerie Ascan Crone, Hamburg; ACME, Los Angeles 2001: Impulse. Anton Kern Gallery, New York 2001: Aus Dir. Galerie Buchholz, Köln 2003: Vom Monte Scherbelino Sehen. Diözesanmuseum Freising, München 2004: Kai kein Respekt. MCA, Chicago; ICA Boston, Kat. 2004: Immo. Simultanhalle, Köln 2007: Kai Althoff: Ich meine es auf jeden Fall schlecht mit ihnen. Kunsthalle Zürich 2007: Nick Z & Kai Althoff: We Are Better Friends For It. Gladstone Gallery, New York 2008: Kai Althoff. Vancouver Art Gallery, Vancouver BC 2011: Kaiki, an exhibition of artist Kai Althoff’s work selected by Saim Demircan. Focal Point Gallery, Southend-on-Sea, UK 2011: Punkt, Absatz, Bluemli (period, paragraph, Bluemli). Gladstone Gallery, NY 2016/17: and then leave me to the common swifts (und dann überlasst mich den Mauerseglern), MoMA, New York 2020/21: Kail Althoff goes with Bernard Leach

Diskografie (Auswahl) 1994: Engelhardt/Seef/Davis Coop. – Untitled (Künstlerhaus Stuttgart) 1996: Ashley’s – Cereal Breakfast At Neil’s (Künstlerhaus Stuttgart) 1998: Subtle Tease – The Goings Of An Offer (Ladomat 2000) 2004: Fanal – Untitled (Neu Records) 2008: Fanal – Fanal II (Sonig) 2010: Fanal – Fanal III (Sonig) 2014: Fanal – Fanal 4 (Sonig) 2015: Kai Althoff – Ohne Titel (Vereinsgabe), 2015 (Kölnischer Kunstverein) 2020: Kai Althoff – Aber mich macht's traurig (Sonig)

Weblinks Kai Althoff bei gladstonegallery.com

Kai Althoff: Vom Glück am Rand – Interview bei intro.de

Einzelnachweise

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