Schwandmühle ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Ehingen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Schwandmühle liegt in der Gemarkung Lentersheim.
Geografie Die Einöde liegt am Lentersheimer Mühlbach, einem linken Zufluss der Wörnitz. Unmittelbar westlich des Ortes befindet sich der Lentersheimer See. Im Nordwesten grenzt das Schwandfeld an. Die Staatsstraße 2248 führt nach Lentersheim (0,7 km südöstlich) bzw. nach Ehingen (2,3 km westlich).
Geschichte Schwandmühle lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Wassertrüdingen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es eine Untertansfamilie. Grundherr des Anwesens war das ansbachische Verwalteramt Röckingen.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 460. (= J. K. Bundschuh, Bd. 5, Sp. 231). Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Wassertrüdingen.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 570.
Infolge des Gemeindeedikts wurde Schwandmühle dem 1809 gebildeten Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Lentersheim zugewiesen.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 534. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Schwandmühle am 1. Mai 1978 nach Ehingen eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 5 6 7 7 8 7 4 7 2 1 HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“. 1 1 1 1 1 1 1 Quelle
Religion Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Michael (Lentersheim) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren ursprünglich nach Beatae Mariae Virginis (Großlellenfeld) gepfarrt, heute ist die Pfarrei Heilig Geist (Wassertrüdingen) zuständig.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Ehingen, Mittelfranken) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Ansbach Kategorie:Wassermühle im Landkreis Ansbach Kategorie:Bauwerk in Ehingen (Mittelfranken) Kategorie:Mühle in Europa