Kussenhof ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Ehingen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Kussenhof liegt in der Gemarkung Lentersheim.
Geografie Die Einöde liegt am Moosgraben, einem linken Zufluss des Lentersheimer Mühlbachs, der wiederum ein linker Zufluss der Wörnitz ist. Unmittelbar östlich des Ortes speist dieser den Klarweiher. Der nördliche Teil des Weihers und des Moosgrabens sind als Naturschutzgebiet ausgezeichnet. 0,5 km westlich liegt das Waldgebiet Hartholz. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Klarhof (0,8 km südöstlich).
Geschichte Kussenhof lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Wassertrüdingen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus zwei Halbhöfen. Grundherr beider Anwesen war das Kastenamt Wassertrüdingen.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 435f. (= J. K. Bundschuh, Bd. 3, Sp. 251). Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Wassertrüdingen.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 570.
Infolge des Gemeindeedikts wurde Kussenhof dem 1809 gebildeten Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Lentersheim zugewiesen.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 534. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Kussenhof am 1. Mai 1978 nach Ehingen eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 14 19 14 8 6 14 13 12 6 3 1HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“. 2 2 2 2 2 2 2 1 Quelle
Religion Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Michael (Lentersheim) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren ursprünglich nach Beatae Mariae Virginis (Großlellenfeld) gepfarrt, heute ist die Pfarrei Heilig Geist (Wassertrüdingen) zuständig.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Ehingen, Mittelfranken) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Ansbach