Das Autobahnkreuz Köln-Gremberg (Abkürzung: AK Köln-Gremberg; Kurzform: Kreuz Köln-Gremberg) ist ein Autobahnkreuz in Nordrhein-Westfalen, das sich in der Metropolregion Rhein-Ruhr befindet. Hier kreuzen sich die Bundesautobahn 4 (Aachen – Eisenach – Görlitz) (Europastraße 40) und die kurze Bundesautobahn 559, die vom Autobahndreieck Porz nach Köln-Deutz verläuft.Falk Stadtplan Köln 1972https://www.openstreetmap.org/directions?engine=fossgis_valhalla_car&route=50.913215%2C7.031797%3B50.917280%2C7.030939
Geographie Das Kreuz liegt auf dem Gebiet der Stadt Köln, nächst des Stadtteils Köln-Humboldt/Gremberg (Stadtbezirk Kalk). Unmittelbar südlich des Kreuzes befindet sich der Kiesgrubensee Gremberghoven, lokal als Alberty bekannt. Das Kreuz befindet sich etwa 7 km südlich der Kölner Innenstadt und etwa 25 km nördlich von Bonn. Außerdem liegt es auf dem südlichen Abschnitt des Kölner Autobahnrings.
Das Autobahnkreuz Köln-Gremberg trägt auf der A 4 die Nummer 14, auf der A 559 die Nummer 1.
Geschichte Die inneren beiden der insgesamt vier Brücken der heutigen A 559 über die heutige A 4 wurden 1939 errichtet, die beiden äußeren wohl erst nach dem Krieg, die letzte 1963.https://www1.wdr.de/nrw/verkehr/verkehrsthemen/neubau-bruecke-koeln-gremberg-autobahn-vier-100.htmlhttps://www.autobahn.de/planen-bauen/projekt/ersatzneubau-im-autobahnkreuz-koeln-gremberg Zwischenzeitlich war das Kreuz ein vollständiges Kleeblatt. Zu dieser Zeit kreuzten sich die Bundesautobahn 59 und die Bundesautobahn 4 am Kreuz Gremberg. Um es zu entlasten, wurde 1982 ein neuer Autobahnabschnitt eröffnet, der das Heumarer Dreieck direkt an die A 59 anbindet.Neubau von Bundesautobahnen - Zusammenstellung der Verkehrsfreigaben 1982 Im Zuge der Bauarbeiten wurde auch das Autobahndreieck Porz als reine Verzweigung errichtet. Das alte Teilstück der A 59 vom Dreieck Porz zum Kreuz Gremberg wurde zur A 559.
Der Knotenpunkt wurde 1971 als Anschlussstelle Köln-Deutz bezeichnet.
Bauform Das Autobahnkreuz hatte ursprünglich die Form eines angepassten Kleeblatts. Im Zuge des Direktanschlusses der A 59 an das Heumarer Dreieck wurde die östliche direkte Rampe von der A 559 zur A 4 überflüssig. Mit dem Bau der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main rückte die östlich des Kreuzes gelegene Eisenbahnbrücke über die A 4 näher an das Kreuz und mit ihren Pfeilern in den Beschleunigungsstreifen. Ende des Jahres 2001 wurde die Rampe gesperrt und zurückgebaut. Heute hat das Kreuz die Form eines unvollständigen Kleeblatts.
Ausbauzustand Die A 4 ist in diesem Bereich sechsspurig ausgebaut. Die A 559 ist auf vier Fahrstreifen befahrbar. Alle Rampen sind einstreifig.
Verkehrsaufkommen Von Nach Durchschnittlichetägliche Verkehrsstärke AnteilSchwerlastverkehr 2005 2010 2015 2005 2010 2015 AS Köln-Poll (A 4) AK Köln-Gremberg 115.000 103.300 125.000 keine Daten 11,3 % 15,6 % AK Köln-Gremberg Heumarer Dreieck (A 3/A 4) 73.800 80.700 96.800 13,5 % 11,8 % 15,9 % Autobahnende (L 124) AK Köln-Gremberg keine Daten 50.500 57.700 keine Daten 2,5 % 3,7 % AK Köln-Gremberg AS Köln-Gremberghoven (A 559) 75.000 84.200 79.800 5,7 % 5,0 % 5,7 %
Weblinks
Luftbild des Dreiecks! 1951
Einzelnachweise
Koln Gremberg Kategorie:Bundesautobahn 4 Kategorie:Verkehrsbauwerk in Köln