Ehrenschwinden ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Ehingen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Ehrenschwinden liegt in der Gemarkung Beyerberg.
Geografie Der Weiler liegt in einer Waldlichtung am Moosgraben, der hier als Naturschutzgebiet ausgezeichnet ist und ein linker Zufluss des Lentersheimer Mühlbachs ist, der wiederum ein linker Zufluss der Wörnitz ist. 250 Meter südwestlich befindet sich der Grillenbuck (). Im Norden jenseits des Moosgrabens liegt das Haidholz. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Lentersheim zur Staatsstraße 2248 (3,5 km südöstlich) bzw. die Kreisstraße AN 49 kreuzend nach Brunn (0,8 km nordwestlich).
Geschichte Das Hochgericht übte das ansbachischen Oberamt Wassertrüdingen aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Kastenamt Wassertrüdingen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Ehrenschwinden 5 Anwesen und – gemeinsam mit Brunn – ein Gemeindehirtenhaus. Grundherren waren ansbachische Ämter (Kastenamt Hohentrüdingen: 1 Hof; Kastenamt Wassertrüdingen: 2 Halbhöfe, 1 Söldengut) und der Hochstift Eichstätt (Kastenamt Ornbau: 1 Gut).T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 412. (= J. K. Bundschuh, Bd. 1, Sp. 708). Hiernach soll es nur vier Untertansfamilien gegeben haben, von denen drei ansbachisch waren. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Wassertrüdingen.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 551.
Infolge des Gemeindeedikts wurde Ehrenschwinden dem 1809 gebildeten Steuerdistrikt und Ruralgemeinde Beyerberg zugeordnet.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 534. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Ehrenschwinden am 1. Juli 1972 nach Ehingen eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 31 31 40 34 24 24 31 34 22 20 14HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“. 6 7 6 5 5 5 5 6Quelle
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannes der Täufer (Dambach) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Herz Jesu (Bechhofen) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Ehingen, Mittelfranken) Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach