Otto Loerbroks (* 27. Oktober 1870 in Soest; † 21. Januar 1941) war ein deutscher Jurist und Richter.

Leben Otto Loerbroks wurde am 27. Oktober 1870 geboren. Er war das 7. Kind von Justizrat Otto Loerbroks (1824–1870) und dessen Ehefrau Elise Loerbroks geb. Beyer (1830–1915).

1892 wurde der promovierte Jurist auf den preußischen König vereidigt; 1900 wurde er Landrichter und 1910 Landgerichtsrat. Im folgenden Jahr wurde er zum Oberlandesgerichtsrat befördert. Im Dezember 1919 kam er an das Reichsgericht; er war als Reichsgerichtsrat im IV. und I. Zivilsenat des Reichsgerichts tätig. Anfang April 1922 trat er in den Ruhestand.

Familie Otto Loerbroks’ gleichnamiger Vater Otto Loerbroks (1824–1870) war ein Bruder des Kommunalpolitikers und zeilweiligen Bürgermeisters von Hamm Eduard Loerbroks (* 23. März 1814 in Soest; † 30. August 1872 in Hamm). Die Angehörigen der Familie Loerbroks sind Nachfahren von Johann Loerbrockhausen, dessen Sohn Kasper Loerbrockhausen Lehnsträger auf dem Schulzengut Loerbrokhausen / Loerbrocks war.Richard Rocholl: Geschichte des Geschlechts Rocholl aus Radevormwald. Berlin 1938.

Schriften Körperverletzung durch die Presse. In: Deutsche Juristen-Zeitung, 17. Jahrgang 1912, Spalte 1237. (Digitalisat)

Literatur Adolf Lobe: Fünfzig Jahre Reichsgericht am 1. Oktober 1929. Berlin 1929, S. 383.

Einzelnachweise

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