Karl-Heinz Leise (* 3. Januar 1919; † 5. November 2004 in München) war ein deutscher Physiker.
Leben Leise wurde während seines Studiums der Chemie, Mathematik und Physik an der Philipps-Universität Marburg im Wintersemester 1938/39 Mitglied der Kameradschaft XI Herold des NSDStB, der damals gleichgeschalteten Marburger Burschenschaft Rheinfranken. Dieser gehörte er dann bis zu seinem Tode als Alter Herr an.Bernhard Grün: Die Protokoll- und Konvent-Bücher der Kameradschaft „Ritter von Schönerer“ im Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund an der Universität Marburg/Lahn 1938-1945: In: Christian Oppermann (Hrsg.): „Wahrheit, Muth und Kraft!“ - Gedenkschrift für den Historiker, Archivar und Burschenschafter Professor Dr. Dr. Harald Lönnecker. (= Darstellungen und Quellen zur Geschichte der deutschen Einheitsbewegung im 19. und 20. Jahrhundert, Band 24), Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2025, S. 650. Sein Studium setzte er an der Friedrich-Schiller-Universität Jena fort. Er promovierte 1943 zum Dr. rer. nat.
Von Mai 1978 bis 31. Januar 1984 war er Vizepräsident des Bundespatentgerichtes in München.
Weblinks Chronologie der ehemaligen Präsidenten/innen und Vizepräsidenten des Bundespatentgerichts (PDF; 31 kB) Kurzbiographie auf der Website des Altherrenverbands der Marburger Burschenschaft Rheinfranken
Einzelnachweise
Kategorie:Vizepräsident (Bundespatentgericht) Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1919 Kategorie:Gestorben 2004 Kategorie:Mann