Ammonschönbronn ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Wieseth im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Ammonschönbronn liegt in der Gemarkung Aichau.
Geographie Das Dorf liegt am rechten Ufer der Wieseth. Der Hörnleinsbach mündet südlich des Ortes als rechter Zufluss und der Geißbach östlich des Ortes als linker Zufluss in die Wieseth. Südwestlich des Ortes befindet sich der Maisbuck. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Mittelschönbronn (0,6 km nordöstlich) bzw. die Staatsstraße 2222 kreuzend Höfstetten (1,4 km südlich).
Geschichte Das Kloster Heilsbronn erwarb dort 1394 ein Gut von Brandt von Kemmathen.G. Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit, Bd. 2, S. 497.
Ammonschönbronn lag im Fraischbezirk des Ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. 1732 gab es 7 Anwesen. Grundherren waren das Oberamt Feuchtwangen (Verwalteramt Forndorf: 1 Hof, 3 Güter; Verwalteramt Waizendorf: 2 Halbhöfe) und die Reichsstadt Dinkelsbühl (1 Gut). Außerdem gab es ein Hirtenhaus, das von der gesamten Gemeinde genutzt wurde.Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Ammonschönbronn (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de). An diesen Verhältnissen hatte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts geändert.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 84. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Ammonschönbronn dem Steuerdistrikt Gräbenwinden und der Ruralgemeinde Aichau zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Ammonschönbronn am 1. Januar 1972 nach Wieseth eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2006Einwohner 55 37 43 45 50 46 40 53 37 36 42 39HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“. 10 8 11 10 7 7 8 10 Quelle auf: vs-dentlein.de
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Wenzeslaus (Wieseth) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren ursprünglich nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt, heute ist die Pfarrei Herz Jesu (Bechhofen) zuständig.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ort im Landkreis Ansbach Kategorie:Ortsteil von Wieseth